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Frage zu Pegel und Aussteuerungsanzeige (Audio)
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Torsten Rüdiger Hansen
2007-10-29 19:12:46 UTC
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Raw Message
Hallo,

ich habe ein Problem mit dem Audiozeugs. Vielleicht kann man mir hier
helfen. Falls es besser geeignete deutschsprachige Gruppen gibt bitte
ich um Nachricht.

Für eine regelmäßige Choraufnahme (50 Sänger im Gebäude, sehr laut) habe
ich 2 Mikrofone "t.bone pro SC400" mit XLR-Anschlüssen. Dazu eine ext.,
über Steckernetzteil versorgte Phantomspeisung. Dann ein
Mikrofonvorverstärker (Steckernetzteil) (Kabel: XLR auf Cinch) und ein
USB-Audio-Interface.

In dieser Reihenfolge angeschlossen bekomme ich ein stetiges Brummen
oder Rauschen am Audioeingang des Rechners.

Liegt es an einer Brummschleife oder woran?

Um eine Brummschleife auszuschließen möchte ich jetzt die Einzelteile in
ein Blechgehäuse umbauen, um mit einem Netzteil auszukommen. Dabei
möchte ich dann auch gleich eine Pegeanzeige (LED-Kette) einbauen.
Früher gab es das bei jedem Elektronikhändler an der Wand (UAA170/180).
Heute finde ich das weder bei Conrad noch bei Reichelt. Tips?

Nächste Frage wäre dann: Um eine Übersteuerung des Mikrofonpegels zu
vermeiden möchte ich das Vorverstärkerpoti wechseln. Läßt sich das rein
theoretisch berechnen? Mir ist da irgendwas von 0dB/0,7V_SS in
Erinnerung. Mehr sollte dieses neue Gerät am Ausgang nicht bekommen.
--
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich.
Mein Postfach (email) wird wird nur 2 mal im Monat entmüllt.
Außerdem wohne ich nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage
dauern. Grüße von T.R.H.
Roland Damm
2007-10-29 22:38:06 UTC
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Raw Message
Moin,
Dabei möchte ich dann auch gleich eine Pegeanzeige
(LED-Kette) einbauen. Früher gab es das bei jedem
Elektronikhändler an der Wand (UAA170/180). Heute finde ich das
weder bei Conrad noch bei Reichelt. Tips?
Bei Reichelt gibt's LM 3914/3915/3916 oder so, je nach dem,
welchen Anzeigebereich du haben willst (logarithmisch oder
nicht, welche Staffelung).
Nächste Frage wäre dann: Um eine Übersteuerung des
Mikrofonpegels zu vermeiden möchte ich das Vorverstärkerpoti
wechseln. Läßt sich das rein theoretisch berechnen? Mir ist da
irgendwas von 0dB/0,7V_SS in Erinnerung. Mehr sollte dieses
neue Gerät am Ausgang nicht bekommen.
Würde ich eher die Finger von lassen. Einheitliche Standards gibt
es kaum, jede Einschränkung kann sich in einer anderen Situation
schnell als zu große Einschränkung herausstellen. Besser ist es,
wenn der der mit der Technik hantiert, sich damit auskennt.
[Stell dir vor, du kommst dazu, wären andere Leute schon eine
Stunde nach der Fehlerquelle suchen. Fehler: Das Signal ist
gnadenlos übersteuert. Du Meckerst: 'Hört ihr das nicht?'
Antwort: 'Kann nicht übersteuert sein, weil der der das gebaut
hat, hat gesagt er hat das so gebaut, dass es nicht übersteuern
kann. Der Fehler muss wo anders liegen']

CU Rollo
Waldemar Krzok
2007-11-01 07:56:10 UTC
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Raw Message
Post by Torsten Rüdiger Hansen
Hallo,
ich habe ein Problem mit dem Audiozeugs. Vielleicht kann man mir hier
helfen. Falls es besser geeignete deutschsprachige Gruppen gibt bitte
ich um Nachricht.
Für eine regelmäßige Choraufnahme (50 Sänger im Gebäude, sehr laut) habe
ich 2 Mikrofone "t.bone pro SC400" mit XLR-Anschlüssen. Dazu eine ext.,
über Steckernetzteil versorgte Phantomspeisung. Dann ein
Mikrofonvorverstärker (Steckernetzteil) (Kabel: XLR auf Cinch) und ein
USB-Audio-Interface.
In dieser Reihenfolge angeschlossen bekomme ich ein stetiges Brummen
oder Rauschen am Audioeingang des Rechners.
Liegt es an einer Brummschleife oder woran?
Um eine Brummschleife auszuschließen möchte ich jetzt die Einzelteile in
ein Blechgehäuse umbauen, um mit einem Netzteil auszukommen. Dabei
möchte ich dann auch gleich eine Pegeanzeige (LED-Kette) einbauen.
Früher gab es das bei jedem Elektronikhändler an der Wand (UAA170/180).
Heute finde ich das weder bei Conrad noch bei Reichelt. Tips?
Nächste Frage wäre dann: Um eine Übersteuerung des Mikrofonpegels zu
vermeiden möchte ich das Vorverstärkerpoti wechseln. Läßt sich das rein
theoretisch berechnen? Mir ist da irgendwas von 0dB/0,7V_SS in
Erinnerung. Mehr sollte dieses neue Gerät am Ausgang nicht bekommen.
wenn du schon symmetrische Mikroausgänge hast, sollst du die gesamte
Audiostrecke symmetrisch auslegen. Gerade bei langen Leitungen findet
sich immer irgendeine Masseschleife oder eine stinknormale Einkopplung
unterwegs. Vielleicht erst am Ende, wenn es sein muß, ein Kopplungstrafo
symmetrisch-unsymmetrisch datu schalten. 0dB ist im Übrigen 0.775mV an
600 Ohm nominell.

Waldemar
Bunyip
2017-08-12 19:18:20 UTC
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replying to , Bunyip wrote:
Audio-Trenntrafos, und vor dem Rechner ein Tiefpass für 80-100kHz.
--
for full context, visit http://www.polytechforum.com/elektrotechnik/frage-zu-pegel-und-aussteuerungsanzeige-audio-43395-.htm
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