Discussion:
Spannungsfreiheit feststellen bei Wago-Klemmen
(zu alt für eine Antwort)
Manuel Reimer
2017-01-04 20:50:29 UTC
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Raw Message
Hallo,

ich habe vor einigen Jahren einen alten Duspol gebraucht gekauft. Das
ist noch so ein rundes Modell mit Tauchspulinstrument. Im Prinzip völlig
ausreichend für meine Zwecke.

Allerdings sind die Prüfspitzen so dick und stumpf, dass ich diese nicht
sauber in die an WAGO-Klemmen vorgesehene "Prüföffnung" bekomme.

Ist das auch bei "modernen" Duspol-Spannungsprüfern auch so
problematisch damit bei WAGO-Klemmen? Mit welchem Spannungsprüfer kann
man ohne Verrenkungen an WAGO-Klemmen prüfen?

Unabhängig davon: Was haltet ihr von sowas:
https://www.amazon.de/dp/B003A63EB8/
Sind die Dinger Schrott oder lohnt es sich sowas in der Werkzeugtasche
zu haben?

Gruß

Manuel
Gerald Oppen
2017-01-04 21:23:55 UTC
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Raw Message
Post by Manuel Reimer
Hallo,
ich habe vor einigen Jahren einen alten Duspol gebraucht gekauft. Das
ist noch so ein rundes Modell mit Tauchspulinstrument. Im Prinzip völlig
ausreichend für meine Zwecke.
Allerdings sind die Prüfspitzen so dick und stumpf, dass ich diese nicht
sauber in die an WAGO-Klemmen vorgesehene "Prüföffnung" bekomme.
Ist das auch bei "modernen" Duspol-Spannungsprüfern auch so
problematisch damit bei WAGO-Klemmen? Mit welchem Spannungsprüfer kann
man ohne Verrenkungen an WAGO-Klemmen prüfen?
Mit sowas?:
https://www.elektronetshop.de/product/wago-spannungspruefer-206-806.557426.html?p=16&gclid=CJOq-vK1qdECFYYW0wod3goHKQ

Gerald
Dieter Wiedmann
2017-01-04 21:29:16 UTC
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Raw Message
Post by Manuel Reimer
ich habe vor einigen Jahren einen alten Duspol gebraucht gekauft. Das
ist noch so ein rundes Modell mit Tauchspulinstrument. Im Prinzip völlig
ausreichend für meine Zwecke.
Allerdings sind die Prüfspitzen so dick und stumpf, dass ich diese nicht
sauber in die an WAGO-Klemmen vorgesehene "Prüföffnung" bekomme.
Anspitzen und neu vernickeln. ;-)
Post by Manuel Reimer
Ist das auch bei "modernen" Duspol-Spannungsprüfern auch so
problematisch damit bei WAGO-Klemmen? Mit welchem Spannungsprüfer kann
man ohne Verrenkungen an WAGO-Klemmen prüfen?
Geht sogar mit den Billigheimern aus dem Baumarkt.
Post by Manuel Reimer
https://www.amazon.de/dp/B003A63EB8/
Sind die Dinger Schrott oder lohnt es sich sowas in der Werkzeugtasche
zu haben?
Funktioniert schon, ersetzt aber nicht die zweipolige Prüfung. Aber
ausgerechnet ein Testboy hat bei mir nach wenig mehr als zwei Jahren den
Löffel gestreckt, ohne erkennbare Ursache.


Gruß Dieter
Manuel Reimer
2017-01-04 21:36:06 UTC
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Raw Message
Post by Dieter Wiedmann
Post by Manuel Reimer
Allerdings sind die Prüfspitzen so dick und stumpf, dass ich diese nicht
sauber in die an WAGO-Klemmen vorgesehene "Prüföffnung" bekomme.
Anspitzen und neu vernickeln. ;-)
Den Gedanken hatte ich auch schon. Ich habe eine Drehbank zur Verfügung
und der alte Duspol ist schön rund. Zusammen mit einem Lappen einspannen
und dann die Spitze schön rund mit dem Dremel auf einen etwas steileren
Winkel anschleifen.

Woran es scheitern wird ist aber das Vernickeln. Entsprechende
Ausstattung habe ich nicht. Ohne Behandlung wird die Spitze aber nicht
lange rostfrei bleiben.
Post by Dieter Wiedmann
Post by Manuel Reimer
Ist das auch bei "modernen" Duspol-Spannungsprüfern auch so
problematisch damit bei WAGO-Klemmen? Mit welchem Spannungsprüfer kann
man ohne Verrenkungen an WAGO-Klemmen prüfen?
Geht sogar mit den Billigheimern aus dem Baumarkt.
Gut zu wissen. Also ist das Werkzeug so einfach ungeeignet.
Post by Dieter Wiedmann
Funktioniert schon, ersetzt aber nicht die zweipolige Prüfung. Aber
ausgerechnet ein Testboy hat bei mir nach wenig mehr als zwei Jahren den
Löffel gestreckt, ohne erkennbare Ursache.
Es gibt ja zahlreiche Anbieter solcher Geräte. Andere Vorschläge?
Andernfalls werde ich mir sowas mal als Ergänzung der vorhandenen
Mess-/Prüfgeräte anschaffen.

Gruß

Manuel
Rolf Bombach
2017-01-04 22:48:00 UTC
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Raw Message
Post by Dieter Wiedmann
Post by Manuel Reimer
Allerdings sind die Prüfspitzen so dick und stumpf, dass ich diese nicht
sauber in die an WAGO-Klemmen vorgesehene "Prüföffnung" bekomme.
Anspitzen und neu vernickeln. ;-)
Den Gedanken hatte ich auch schon. Ich habe eine Drehbank zur Verfügung und der alte Duspol ist schön rund. Zusammen mit einem Lappen einspannen und dann die
Spitze schön rund mit dem Dremel auf einen etwas steileren Winkel anschleifen.
Hmm, der ganz alte Duspol ist doch modular aufgebaut. Oben und
unten aufschraubbar und das Innenleben ist irgendwie durch
starke Federn weiterkontaktiert. Da kann man die Spitzen rausnehmen
und selbstgebaute einsetzen.
Es gibt ja zahlreiche Anbieter solcher Geräte. Andere Vorschläge?
Andernfalls werde ich mir sowas mal als Ergänzung der vorhandenen Mess-/Prüfgeräte anschaffen.
Die teuren Fluke finde ich irknwie doof. Klar, Leerlingsfest etc.
und mit Durchgangsprüfung, ganz praktisch, geht aber nur mit
Batterie. Seit dem die mitgelieferte ausgelaufen ist, ist
meine Begeisterung rückläufig. Auch scheinen mir ältere Fluke-
Geräte mechanisch stabiler gewesen zu sein, heute Dünnplaste.
Mir ist auch nicht klar, wie wichtig die Batterie für die andern
Messbereiche resp. Messarten wichtig ist. Fehlte noch, dass die
Spannungsanzeige dann nicht geht. Irgendwie unheimlich.
--
mfg Rolf Bombach
Manuel Reimer
2017-01-05 11:03:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Rolf Bombach
Hmm, der ganz alte Duspol ist doch modular aufgebaut. Oben und
unten aufschraubbar und das Innenleben ist irgendwie durch
starke Federn weiterkontaktiert. Da kann man die Spitzen rausnehmen
und selbstgebaute einsetzen.
Stimmt beim "ganz alten". Ich habe aber schon das etwas neuere Modell
welches leider schon verklebt ist.

Ich werde wohl versuchen mir gebraucht ein neueres Modell zu beschaffen.
Ein Werkzeug, das die eigene Sicherheit verbessern soll, sollte schon
funktionieren. Auch und vor allem an modernen Klemmen.

Gruß

Manuel
noebbes
2017-01-05 13:47:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Manuel Reimer
Post by Rolf Bombach
Hmm, der ganz alte Duspol ist doch modular aufgebaut. Oben und
unten aufschraubbar und das Innenleben ist irgendwie durch
starke Federn weiterkontaktiert. Da kann man die Spitzen rausnehmen
und selbstgebaute einsetzen.
Stimmt beim "ganz alten". Ich habe aber schon das etwas neuere Modell
welches leider schon verklebt ist.
Ja, so einen habe ich auch, der gammelt irgendwo im Regal vor sich hin.
Post by Manuel Reimer
Ich werde wohl versuchen mir gebraucht ein neueres Modell zu beschaffen.
Ein Werkzeug, das die eigene Sicherheit verbessern soll, sollte schon
funktionieren. Auch und vor allem an modernen Klemmen.
Warum nimmst Du nicht einfach ein Multimeter? Die Meßspitzen sind in der
Regel dünn genug. Wenn man mag kann man ja auch zum Stiftmultimeter greifen.
Dieter Wiedmann
2017-01-05 13:54:32 UTC
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Raw Message
Post by noebbes
Warum nimmst Du nicht einfach ein Multimeter?
Zu hochohmig.



Gruß Dieter
horst.d.winzler
2017-01-05 15:14:38 UTC
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Raw Message
Post by noebbes
Warum nimmst Du nicht einfach ein Multimeter? Die Meßspitzen sind in der
Regel dünn genug. Wenn man mag kann man ja auch zum Stiftmultimeter greifen.
a) Siehe Dieters Post.
b) Mangelt es an der dritten Hand die das Multimeter hält. Ich weiß, es
gibt auch welche als etwas dicken Stift ausgebildet, nur die hat man nie
zur Hand, so man sie braucht. Im Übrigen viel zu hochohmig!
--
---hdw---
Manuel Reimer
2017-01-14 10:04:29 UTC
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Raw Message
Post by Rolf Bombach
Post by Manuel Reimer
Den Gedanken hatte ich auch schon. Ich habe eine Drehbank zur
Verfügung und der alte Duspol ist schön rund. Zusammen mit einem
Lappen einspannen und dann die
Spitze schön rund mit dem Dremel auf einen etwas steileren Winkel anschleifen.
Hmm, der ganz alte Duspol ist doch modular aufgebaut. Oben und
unten aufschraubbar und das Innenleben ist irgendwie durch
starke Federn weiterkontaktiert. Da kann man die Spitzen rausnehmen
und selbstgebaute einsetzen.
Nachtrag dazu: Ist wirklich "modular". Eine Seite war ja direkt
aufschraubbar. Die andere konnte mit sanfter Gewaltanwendung auf genau
die gleiche Art und Weise ebenfalls zerstörungsfrei aufgeschraubt werden.

Jetzt hätte ich also tatsächlich die Prüfspitzen separat. Im Prinzip
wäre es jetzt eine Kleinigkeit die an der Drehbank sauber und ordentlich
auf einen spitzeren Winkel anzuschleifen. Wenn ich nur das Problem mit
der Beschichtung gelöst kriegen würde...

Gruß

Manuel
Dieter Wiedmann
2017-01-05 11:15:30 UTC
Permalink
Raw Message
Am 04.01.2017 um 22:36 schrieb Manuel Reimer:

[berührungslose Spannungsprüfer]
Post by Manuel Reimer
Es gibt ja zahlreiche Anbieter solcher Geräte. Andere Vorschläge?
Ich hab jetzt einen von Wiha.
Post by Manuel Reimer
Andernfalls werde ich mir sowas mal als Ergänzung der vorhandenen
Mess-/Prüfgeräte anschaffen.
Ist nützlich, aber eben nur als Ergänzung.


Gruß Dieter
Karl Davis
2017-01-05 12:38:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Dieter Wiedmann
Post by Manuel Reimer
Allerdings sind die Prüfspitzen so dick und stumpf, dass ich diese nicht
sauber in die an WAGO-Klemmen vorgesehene "Prüföffnung" bekomme.
Anspitzen und neu vernickeln. ;-)
Mit Hammer und z.B. Durchtreiber so lange drauf rumkloppen, bis die
Spitze flach ist. So spart er sich eventuell das neu vernickeln...


Karl
Manuel Reimer
2017-01-05 19:23:31 UTC
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Raw Message
Post by Karl Davis
Mit Hammer und z.B. Durchtreiber so lange drauf rumkloppen, bis die
Spitze flach ist. So spart er sich eventuell das neu vernickeln...
Daran hatte ich in der Tat auch schon gedacht. Ich glaube aber nicht so
recht daran, dass die Beschichtung diese Behandlung übersteht.

Wenn man den Kram zum Beschichten anschafft hat man schon fast die
Kosten für einen neuen Duspol drin. Lohnt also nicht.

Ich werde versuchen günstig an ein gebrauchtes neues Modell zu kommen.

Gruß

Manuel
Marte Schwarz
2017-01-06 07:42:25 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Manuel,
Post by Manuel Reimer
https://www.amazon.de/dp/B003A63EB8/
völlig überteuert. Ich hab den da:

https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-182-multi-tester-120747.html

und geb den nicht mehr her.
Manschmal, wenn die Beleuchtung gut ist, nehm ich auch den da:

https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-100-spannungspruefer-123066.html

Wenn man die Teile verstanden hat, dann sind sie einfach super.

Marte
noebbes
2017-01-06 08:30:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
Hallo Manuel,
Post by Manuel Reimer
https://www.amazon.de/dp/B003A63EB8/
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-182-multi-tester-120747.html
und geb den nicht mehr her.
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-100-spannungspruefer-123066.html
Wenn man die Teile verstanden hat, dann sind sie einfach super.
... und die Schraubendreherklinge passt in die Prüföffnung der Wago-Klemmen?
horst.d.winzler
2017-01-06 08:49:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by noebbes
Post by Marte Schwarz
Hallo Manuel,
Post by Manuel Reimer
https://www.amazon.de/dp/B003A63EB8/
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-182-multi-tester-120747.html
Hat der einen Goldrand?
Post by noebbes
Post by Marte Schwarz
und geb den nicht mehr her.
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-100-spannungspruefer-123066.html
Wenn man die Teile verstanden hat, dann sind sie einfach super.
... und die Schraubendreherklinge passt in die Prüföffnung der Wago-Klemmen?
Es gibt Schleifmaschinen. Zu Not tuts auch eine Feile. ;-)
--
---hdw---
Marte Schwarz
2017-01-06 09:03:56 UTC
Permalink
Raw Message
Hi Horst,
Post by horst.d.winzler
Post by noebbes
Post by Marte Schwarz
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-182-multi-tester-120747.html
Hat der einen Goldrand?
ich hab ihn nicht von Conrad und auch nur die Hälfte dafür bezahlt. Aber
Du hast schon bemerkt, dass der zwar wie ein einfacher Phasenprüfer
aussieht, aber deutlich mehr kann?
Post by horst.d.winzler
Post by noebbes
... und die Schraubendreherklinge passt in die Prüföffnung der Wago-Klemmen?
Es gibt Schleifmaschinen. Zu Not tuts auch eine Feile. ;-)
Lesen bildet. Ich hab den Link zu Conrad nicht gesetzt, weil man die
Teile dort am billigsten bekäme, sondern, weil man da die
Bedienungsanleitungen aufmachen kann und dann begreift, was an denen
anderst ist, als beim normalen Phasenprüfer.

Marte
Marte Schwarz
2017-01-06 09:00:45 UTC
Permalink
Raw Message
Hi noebbes,
Post by Marte Schwarz
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-182-multi-tester-120747.html
Wenn man die Teile verstanden hat, dann sind sie einfach super.
.... und die Schraubendreherklinge passt in die Prüföffnung der
Wago-Klemmen?
Wozu?

Marte
Dieter Wiedmann
2017-01-06 09:04:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
Hi noebbes,
Post by Marte Schwarz
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-182-multi-tester-120747.html
Wenn man die Teile verstanden hat, dann sind sie einfach super.
.... und die Schraubendreherklinge passt in die Prüföffnung der
Wago-Klemmen?
Wozu?
Weil das Manuels Anliegen war.
Thomas Einzel
2017-01-06 10:51:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
Hi noebbes,
Post by Marte Schwarz
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-182-multi-tester-120747.html
Wenn man die Teile verstanden hat, dann sind sie einfach super.
.... und die Schraubendreherklinge passt in die Prüföffnung der
Wago-Klemmen?
Wozu?
*Das* war die Frage im OP :-)
--
Thomas
Thomas Einzel
2017-01-06 10:58:14 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
Hi noebbes,
Post by Marte Schwarz
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-182-multi-tester-120747.html
Wenn man die Teile verstanden hat, dann sind sie einfach super.
.... und die Schraubendreherklinge passt in die Prüföffnung der
Wago-Klemmen?
Wozu?
*Das* war die Frage im OP :-)

Das dein Multitester auch kapazitiv anzeigt und "dranhalten" lt.
Anleitung reicht, hättest du erwähnen können.
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/100000-124999/120747-an-01-ml-Multitester_MS_18_2_de_en_fr.pdf

Das man so keine Spannungsfreiheit gesichert prüfen kann, wissen alle in
der NG, auch klar. Trotzdem u.U. ein hilfreiches Zusatzwerkzeug.
--
Thomas
Marte Schwarz
2017-01-06 14:55:54 UTC
Permalink
Raw Message
Hi Thomas,
Post by Thomas Einzel
.... und die Schraubendreherklinge passt in die Prüföffnung der
Wago-Klemmen?
Wozu?
*Das* war die Frage im OP :-)
De, es war die Frage, ob man damit Spannungsfreiheit feststellen könne.
Post by Thomas Einzel
Das dein Multitester auch kapazitiv anzeigt und "dranhalten" lt.
Anleitung reicht, hättest du erwähnen können.
OK, bin ich zu kurz gesprungen.
Post by Thomas Einzel
Das man so keine Spannungsfreiheit gesichert prüfen kann, wissen alle in
der NG, auch klar. Trotzdem u.U. ein hilfreiches Zusatzwerkzeug.
Das Teil arbeitet zuverlässiger als alle Lügenfinger, die ich sonst kenne.

Marte
Dieter Wiedmann
2017-01-06 16:28:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
die ich sonst kenne.
Alles klar.
Sebastian Suchanek
2017-01-06 21:03:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
Post by Thomas Einzel
.... und die Schraubendreherklinge passt in die
Prüföffnung der Wago-Klemmen?
Wozu?
*Das* war die Frage im OP :-)
De, es war die Frage, ob man damit Spannungsfreiheit
feststellen könne.
[...]
Bitte vollständig lesen: Spannungsfreiheit an einer Wago-Klemme.
Und zum vernünftigen Feststellen der Spannungsfreiheit taugen
Deine Vorschläge ohnehin nicht.


Tschüs,

Sebastian
Axel Berger
2017-01-06 23:49:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Sebastian Suchanek
Und zum vernünftigen Feststellen der Spannungsfreiheit taugen
Deine Vorschläge ohnehin nicht.
Einspruch. Für SpannungsFREIheit würde ich einen kapazitiven
berührungslosen Sensor jederzeit vorziehen. Mit anderen ist die
Spannungsfreiheit nicht von schlechter Kontaktgabe zu unterschieden. Mit
einem normalen Prüfer verlasse ich mich ohnehin nur darauf, wenn ich
einen Helfer zum Betätigen des Schalters oder der Sicherung habe und den
Wechsel der Anzeige sehen kann.
--
/¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
Marte Schwarz
2017-01-07 17:32:27 UTC
Permalink
Raw Message
Hi Axel,
Post by Axel Berger
Einspruch. Für SpannungsFREIheit würde ich einen kapazitiven
berührungslosen Sensor jederzeit vorziehen. Mit anderen ist die
Spannungsfreiheit nicht von schlechter Kontaktgabe zu unterschieden. Mit
einem normalen Prüfer verlasse ich mich ohnehin nur darauf, wenn ich
einen Helfer zum Betätigen des Schalters oder der Sicherung habe und den
Wechsel der Anzeige sehen kann.
Die kapazitiven Teile haben den entscheidenden Vorteil, dass sie viel
eindeutiger reagieren. Beim klassischen Lügenfinger hat man einen
schlechten Kontakt und sieht - nichts. Die kapazitiv wirksamen Teile
erkennen selbst unter solch tückischen Umständen bereits, dass da
Spannung im Spiel ist. Im Gegensatz zu anderen Geräten gibt es auch
einen einfachen Test. Finger vorn und hinten drauf und es muss leuchten,
ganz ohne dass irgendwo Spannung liegen müsste, wo man's wissen muss.
Wer einmal bei einer dummen Weihnachtskerzenreihe (z.B. die mit ganz
vielen "Kerzen" in Reihe, wie sie vorzugsweise in Kirche und
öffentlichen Plätzen anzutreffen sind) die defekte "Kerze" suchen
musste, weiss, wovon ich spreche, dass die Teile nahezu unersetzbare
Dienste leisten. Oder auch sonst ein Kabelbruch in einer langen Leitung...
Wer die Teile nicht kennt, ist selber schuld. Aber ganz genau wissen
müssen, dass die nichts taugen...
Ich brauch in der Regel kein Helfer am Schalter oder Sicherungsautomat.
Das mach ich schon am liebsten selber, dann weiss ich, wers war ;-)

Marte
Thomas Einzel
2017-01-06 21:40:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
Hi Thomas,
...
Post by Marte Schwarz
Post by Thomas Einzel
Das man so keine Spannungsfreiheit gesichert prüfen kann, wissen alle in
der NG, auch klar. Trotzdem u.U. ein hilfreiches Zusatzwerkzeug.
Das Teil arbeitet zuverlässiger als alle Lügenfinger, die ich sonst kenne.
Zum schnell mal schauen finde ich es ok und sogar interessant, ist für
den nächsten Einkauf vorgemerkt.

Nur um Spannungsfreiheit zum selber anfassen zu prüfen, prüfe ich
weiterhin zweipolig mit einen Duspol und messe gegen festgestellte(n)
PE/PEN/Potenzialausgleich.
--
Thomas
Werner Holtfreter
2017-01-08 15:17:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Einzel
Das man so keine Spannungsfreiheit gesichert prüfen kann, wissen
alle in der NG,
Also, ich meine mit einem einpoligen Spannungsprüfer kann man zwar
nicht feststellen, ob eine belastbare Spannung oder nur eine
kapazitiv eingekoppelte Spannung auf einer offenen Leitung
vorliegt - aber die SpannungsFREIHEIT kann man sehr zuverlässig
feststellen, wenn man den einpoligen Spannungsprüfer unmittelbar
danach auf Funktion prüft. Am effektivsten durch einen Helfer, der
den Schalter ein- und ausschaltet.

Beim zweipoligen Spannungsprüfer bist du dagegen auf die Funktion
des Rückleiters angewiesen.
--
Gruß Werner Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner
Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. JCS 1067, 1945.
Wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt
mehr voll souverän gewesen. Wolfgang Schäuble, 2011.
Rolf Bombach
2017-01-07 22:36:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
Hallo Manuel,
Post by Manuel Reimer
https://www.amazon.de/dp/B003A63EB8/
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-182-multi-tester-120747.html
und geb den nicht mehr her.
https://www.conrad.de/de/voltcraft-ms-100-spannungspruefer-123066.html
Wenn man die Teile verstanden hat, dann sind sie einfach super.
Faszinierend bei diesen modernen Lügenstiften finde ich auch,
dass die Cat II sind. Ja, einige funktionieren kontaktfrei, aber
viele haben metallische Prüfspitzen/Dreherklingen.
--
mfg Rolf Bombach
Marte Schwarz
2017-01-08 15:04:40 UTC
Permalink
Raw Message
Hi Rolf,
Post by Rolf Bombach
Faszinierend bei diesen modernen Lügenstiften finde ich auch,
dass die Cat II sind. Ja, einige funktionieren kontaktfrei, aber
viele haben metallische Prüfspitzen/Dreherklingen.
Das eine schließt das andere ja nicht aus. Man kann die Dinger auch in
die Steckdose stecken. Im gegensatz zu den alten Lügenstiften leuchten
die dann an der Phase auch ohne Finger dran. Das ist recht schlau, wenn
man die richtige Sicherung sucht.
Wie gesagt, die können deutlich mehr als die Lügenstift der Generation 1.0

Marte
Rolf Bombach
2017-01-08 15:29:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
Hi Rolf,
Post by Rolf Bombach
Faszinierend bei diesen modernen Lügenstiften finde ich auch,
dass die Cat II sind. Ja, einige funktionieren kontaktfrei, aber
viele haben metallische Prüfspitzen/Dreherklingen.
Das eine schließt das andere ja nicht aus. Man kann die Dinger auch in die Steckdose stecken. Im gegensatz zu den alten Lügenstiften leuchten die dann an der
Phase auch ohne Finger dran. Das ist recht schlau, wenn man die richtige Sicherung sucht.
Wie gesagt, die können deutlich mehr als die Lügenstift der Generation 1.0
Die implizite Frage war eher, ob Steckdose nicht schon Cat III ist.
Oder ob das eine Messung mittels Stecker ist.
--
mfg Rolf Bombach
Marte Schwarz
2017-01-12 23:25:59 UTC
Permalink
Raw Message
Hi Rolf,
Post by Rolf Bombach
Die implizite Frage war eher, ob Steckdose nicht schon Cat III ist.
Oder ob das eine Messung mittels Stecker ist.
Wenn juckts? Welches Gefahrenpotential siehst Du da aufziehen, das nicht
auch im CAT II bestünde?

Marte
Rolf Bombach
2017-01-14 17:58:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marte Schwarz
Hi Rolf,
Post by Rolf Bombach
Die implizite Frage war eher, ob Steckdose nicht schon Cat III ist.
Oder ob das eine Messung mittels Stecker ist.
Wenn juckts? Welches Gefahrenpotential siehst Du da aufziehen, das nicht auch im CAT II bestünde?
Juristen, Politiker, Bedenkenträger, Sesselfurzer aller Art.
Gewerkschaften, Berufsgenossenschaften, Standesorganisationen,
Monopole, Kartelle. Die ständig grösser werdenden Heere der
non working hands.
Hier wird doch kaum eine konkrete Frage in diese Richtung gestellt,
ohne dass sich die "lass da nur den lizenzierten Elektrooberfachmeister
ran"-Schulmeister melden.
--
mfg Rolf Bombach
Loading...