Discussion:
USV sinnvoll?
(zu alt für eine Antwort)
Arno
2016-12-28 21:31:04 UTC
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Raw Message
Moin,

meines Wissens ist es in DE normal, das der Strom aus der Steckdose 24/7
zur Verfügung steht. Einzelfälle, wo das nicht so ist gibt es natürlich,
egal ob durch Sturm, Bagger oder sonstwas.

In Norderstedt (70.000EW Stadt, 5.größte im Lande S-H) ist jedoch in
bestimmten Stadtteilen in den letzten 4 oder 5 Monaten mindestens 2 Mal
der Strom für mehrere Stunden ausgefallen. Ursache "Unbekannt". Das
Wissen stammt aus dem Stadteigenem Fernsehprogramm.

1. Frage: Kann ich bei den Stadtwerken mit Hinweis auf das
Informationsfreiheitsgesetzt eine Auskunft über die Ursachen verlangen,
und zwar in technisch eindeutiger Ausführung (nicht" Da war der
Stromverbauch punktuell zu hoch" sondern "auf 400V-Ebene im Straßenzug
xy war eineLeitung/Sicherung zu klein dimensioniert. Als Abhilfe wurde
Maßnahme abc ergriffen")?

2. Frage: Lohnt sich eine USV für ein Micro-NAS (ca. 50Watt nur der
Rechner), ein Mac Mini plus 27" Moni (10 Minuten zum kontrollietem
Runterfahren per WEB-GUI) und eine LED-Notbeleuchtung (10 - 20 Minuten)?
Wie ist sowas zu dimensionieren? Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Thomas Einzel
2016-12-28 22:24:36 UTC
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Raw Message
Am 28.12.2016 um 22:31 schrieb Arno:
...
Post by Arno
2. Frage: Lohnt sich eine USV für ein Micro-NAS (ca. 50Watt nur der
Rechner), ein Mac Mini plus 27" Moni (10 Minuten zum kontrollietem
Runterfahren per WEB-GUI)
Für heimische Rechner und kleine Server ist es IMO wichtig, dass diese
ein Journaling Filesystem wie ext3 oder ext4 nutzen, da ist ein
unvorhergesehener Stromausfall recht unkritisch.
Ich hatte früher an meinem PC (damals noch FAT32) eine kleine USV, die
bei Stromausfall nach x Minuten den Rechner automatisch ordnungsgemäß
herunterfuhr, an meinem jetzigen NAS/Server (ext4) ist keine mehr. Die
Wartung, sprich teure Bleigelakkus lohnen sich (für mich/uns) nicht (mehr).

Wichtig sind regelmäßige Backups auf mindestens 2 wechselseitig
eingesetzte Mediensätze wie ext. eSATA/USB Platten.
Post by Arno
und eine LED-Notbeleuchtung (10 - 20 Minuten)?
(LED) Taschenlampe
Post by Arno
Wie ist sowas zu dimensionieren? Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
Ein Laptop hat eine eingebaute USV.

Nichts gegen USVn, aber ich bin für den Hausgebrauch da mehr für die
Ausführungen mit Benzinmotor.
--
Thomas
Marcel Mueller
2016-12-28 23:03:53 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Einzel
Für heimische Rechner und kleine Server ist es IMO wichtig, dass diese
ein Journaling Filesystem wie ext3 oder ext4 nutzen, da ist ein
unvorhergesehener Stromausfall recht unkritisch.
Was anderen bekommt man heute doch gar nicht mehr mit vertretbarem
Aufwand drauf.
Post by Thomas Einzel
Ich hatte früher an meinem PC (damals noch FAT32) eine kleine USV, die
bei Stromausfall nach x Minuten den Rechner automatisch ordnungsgemäß
herunterfuhr, an meinem jetzigen NAS/Server (ext4) ist keine mehr. Die
Wartung, sprich teure Bleigelakkus lohnen sich (für mich/uns) nicht (mehr).
Auf jeden Fall.

Vor allem: ein Stromausfall ist technisch Äquivalent mit einem
Rechnerabsturz. Nur eine Frage: was kommt wohl öfter vor?
Also bei uns ist es eindeutig der Absturz. Und das obwohl meine Kisten
schon wirklich ziemlich stabil sind, und durchaus ein Jahr durchhalten.
Post by Thomas Einzel
Wichtig sind regelmäßige Backups auf mindestens 2 wechselseitig
eingesetzte Mediensätze wie ext. eSATA/USB Platten.
In der tat hilft das für einen geringeren Preis gegen wesentlich mehr
Szenarien als nur Stromausfall.
Post by Thomas Einzel
Post by Arno
Wie ist sowas zu dimensionieren? Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
Ein Laptop hat eine eingebaute USV.
:-)
Bringt aber nur was, wann man nicht auf einem NAS unterwegs ist, nicht
das Internet braucht und auch keinen externen Bildschirm nutzt.
Post by Thomas Einzel
Nichts gegen USVn, aber ich bin für den Hausgebrauch da mehr für die
Ausführungen mit Benzinmotor.
Willst Du allen Ernstes für einen Generator plädieren?


Marcel
Arno
2016-12-29 03:49:57 UTC
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Raw Message
Post by Marcel Mueller
Vor allem: ein Stromausfall ist technisch Äquivalent mit einem
Rechnerabsturz. Nur eine Frage: was kommt wohl öfter vor?
Rechnerabsturz ist egal im Vergleich zum Serverabsturz. Aus dem Bauch
(und den Erzählungen meiner BEkannten):

1 Serverabsturz = 100 Mac-OS-Rechnerabsturz = 1000 Win-PC-Abstürze.
Post by Marcel Mueller
Willst Du allen Ernstes für einen Generator plädieren?
Ist doch okay, gibt Wärme gleich mit...
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Thomas Einzel
2016-12-29 09:47:05 UTC
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Raw Message
...
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Ein Laptop hat eine eingebaute USV.
:-)
Bringt aber nur was, wann man nicht auf einem NAS unterwegs ist, nicht
das Internet braucht und auch keinen externen Bildschirm nutzt.
Klar, man kann eine lokal geöffnete Datei noch ordnungsgemäß speichern.
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Nichts gegen USVn, aber ich bin für den Hausgebrauch da mehr für die
Ausführungen mit Benzinmotor.
Willst Du allen Ernstes für einen Generator plädieren?
Nicht für PC/NAS :-)

Aber wenn man sich ernsthaft mit Stromausfallszenarien im persönlichen
Bereich befasst, *kann* eine Entscheidung für einen kleinen
Stromerzeuger ausfallen. Ist wie eine Versicherung - man hat sie und es
ist fraglich ob bzw. wie oft man sie in Anspruch nehmen muss.
Je nach persönlichen Lebensgewohnheiten kann ein kleiner Stromerzeuger
außerhalb von Notfällen auch zur Stromerzeugung an Stellen genutzt
werden, wo es keinen Stromanschluss gibt, man aber temporär gern Strom
hätte.
--
Thomas
noebbes
2016-12-29 11:01:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Einzel
...
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Ein Laptop hat eine eingebaute USV.
:-)
Bringt aber nur was, wann man nicht auf einem NAS unterwegs ist, nicht
das Internet braucht und auch keinen externen Bildschirm nutzt.
Klar, man kann eine lokal geöffnete Datei noch ordnungsgemäß speichern.
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Nichts gegen USVn, aber ich bin für den Hausgebrauch da mehr für die
Ausführungen mit Benzinmotor.
Willst Du allen Ernstes für einen Generator plädieren?
Nicht für PC/NAS :-)
Aber wenn man sich ernsthaft mit Stromausfallszenarien im persönlichen
Bereich befasst, *kann* eine Entscheidung für einen kleinen
Stromerzeuger ausfallen. Ist wie eine Versicherung - man hat sie und es
ist fraglich ob bzw. wie oft man sie in Anspruch nehmen muss.
Je nach persönlichen Lebensgewohnheiten kann ein kleiner Stromerzeuger
außerhalb von Notfällen auch zur Stromerzeugung an Stellen genutzt
werden, wo es keinen Stromanschluss gibt, man aber temporär gern Strom
hätte.
Ich stelle mir gerade so einen Knatterton im Wohnzimmer vor weil mitten
in der Fußballübertragung der Strom ausfällt. :-)
Carsten Thumulla
2016-12-29 12:52:14 UTC
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Raw Message
Post by noebbes
Ich stelle mir gerade so einen Knatterton im Wohnzimmer vor
Den Nick?
noebbes
2016-12-29 12:58:29 UTC
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Raw Message
Post by Carsten Thumulla
Post by noebbes
Ich stelle mir gerade so einen Knatterton im Wohnzimmer vor
Den Nick?
Einen schön vor sich hin knatternden 2Takter der zusätzlich mit dem
lieblichen Duft seiner Abgase Erinnerungen an Sommer, Sonne, strand,
Italien und Vespa weckt.
Georg Wieser
2016-12-29 19:19:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by noebbes
Post by Carsten Thumulla
Post by noebbes
Ich stelle mir gerade so einen Knatterton im Wohnzimmer vor
Den Nick?
Einen schön vor sich hin knatternden 2Takter der zusätzlich mit dem
lieblichen Duft seiner Abgase Erinnerungen an Sommer, Sonne, strand,
Italien und Vespa weckt.
Gibt es diese USV's in Zeiten von TESLA und Co nicht als e-Version :-)


Sorry, ging grad nicht anders :-)
kay
2016-12-30 21:12:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by noebbes
Post by Carsten Thumulla
Post by noebbes
Ich stelle mir gerade so einen Knatterton im Wohnzimmer vor
Den Nick?
Nur wenn er Erbsen aß Carsten. Dann gab es einen Knatter-Ton!

BTW, noebbes. Daran erkennt man die Windowsnutzer. Wer den Mülleimer AUF
dem Schreibtisch hat, der packt natürlich auch den Jockel in die gute
Stube - statt in den Garten wo er hin gehört. ;-) Denn dort haben auch
die Nachbarn was davon.
Post by Georg Wieser
Post by noebbes
Einen schön vor sich hin knatternden 2Takter der zusätzlich mit dem
lieblichen Duft seiner Abgase Erinnerungen an Sommer, Sonne, strand,
Italien und Vespa weckt.
Hach [Schwelg] das war'n Noch Zeiten. Birne war Kanzler und es wurde
trotzdem gebaut... :-)

Als meine Mofa damals den Geist auf gab (Mechanisch) hab ich schon mal
gedacht, da könnte man doch einen Generator dran koppeln und Strom
produzieren. Aber das war die Zeit der Nachtspeicher und wir haben
überall Elektrobklockspeicher eingebaut (= Strom war zu billich).

Jahre später haben sie die dann alle raus geworfen und dafür Ölbrenner
gekauft. Und jetzt... Na, lassen wir das!
Post by Georg Wieser
Gibt es diese USV's in Zeiten von TESLA und Co nicht als e-Version :-)
Doch Natürlich. Guck'st du hier:

http://www.der-postillon.com/2015/12/genialer-trick-mann-ladt-sein.html

Fehlt vielleicht nur noch ein Supraleitendes Ladekabel, dann klappt das
auch mit den Verlusten....

Aber mal im Ernst: Es wird doch geforscht daran E-Autos als
Pufferspeicher ins Netz ein zu bringen. Ob das ne gute Idee ist?
Post by Georg Wieser
Sorry, ging grad nicht anders :-)
Ja, Ich mir auch! ;-)

Kay
--
Posted via SN
noebbes
2016-12-31 08:23:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by kay
Post by Georg Wieser
Post by noebbes
Post by Carsten Thumulla
Post by noebbes
Ich stelle mir gerade so einen Knatterton im Wohnzimmer vor
Den Nick?
Nur wenn er Erbsen aß Carsten. Dann gab es einen Knatter-Ton!
BTW, noebbes. Daran erkennt man die Windowsnutzer. Wer den Mülleimer AUF
dem Schreibtisch hat, der packt natürlich auch den Jockel in die gute
Stube - statt in den Garten wo er hin gehört. ;-) Denn dort haben auch
die Nachbarn was davon.
Ja, natürlich. Die Nachbarn müssen ja wissen wo man trotz warmer
Kühlschränke noch kaltes Bier findet.
Nicht jedem ist allerdings ein Garten oder Balkon gegeben...
Post by kay
Post by Georg Wieser
Post by noebbes
Einen schön vor sich hin knatternden 2Takter der zusätzlich mit dem
lieblichen Duft seiner Abgase Erinnerungen an Sommer, Sonne, strand,
Italien und Vespa weckt.
Hach [Schwelg] das war'n Noch Zeiten. Birne war Kanzler und es wurde
trotzdem gebaut... :-)
Ooch, da dachte noch keiner an eine Birne als Kanzler. Waren noch
glückliche Zeiten.
Post by kay
Als meine Mofa damals den Geist auf gab (Mechanisch) hab ich schon mal
gedacht, da könnte man doch einen Generator dran koppeln und Strom
produzieren. Aber das war die Zeit der Nachtspeicher und wir haben
überall Elektrobklockspeicher eingebaut (= Strom war zu billich).
So haben wir damals eine sehr abgelegene Gartenlaube mit Strom versorgt:
Ein Mopedmotor (50ccm) eine LiMa vom Schrottplatz und ein paar alte
Autobatterien.
Post by kay
Jahre später haben sie die dann alle raus geworfen und dafür Ölbrenner
gekauft. Und jetzt... Na, lassen wir das!
Post by Georg Wieser
Gibt es diese USV's in Zeiten von TESLA und Co nicht als e-Version :-)
http://www.der-postillon.com/2015/12/genialer-trick-mann-ladt-sein.html
Fehlt vielleicht nur noch ein Supraleitendes Ladekabel, dann klappt das
auch mit den Verlusten....
Aber mal im Ernst: Es wird doch geforscht daran E-Autos als
Pufferspeicher ins Netz ein zu bringen. Ob das ne gute Idee ist?
Post by Georg Wieser
Sorry, ging grad nicht anders :-)
Ja, Ich mir auch! ;-)
Kay
Ralf Kiefer
2016-12-30 00:31:53 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Einzel
Aber wenn man sich ernsthaft mit Stromausfallszenarien im persönlichen
Bereich befasst, *kann* eine Entscheidung für einen kleinen
Stromerzeuger ausfallen.
So was steht bei mir herum. Eigentlich gekauft, um an einer Stelle 230V
zu haben, wo jede andere Lösung erheblich viel teurer gewesen wäre, tat
dieser kleine Viertakter sonst seinen Dienst. Als dann tatsächlich der
Strom in der Wohnung im Bereich etlicher Stunden ausfiel, holte ich das
Gerät, und dann packte der weder den Anlaufstrom vom Tiefkühlschrank
noch den vom Kühlschrank. Also vorher ausprobieren!

Gruß, Ralf
Thomas Einzel
2016-12-30 11:23:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Post by Thomas Einzel
Aber wenn man sich ernsthaft mit Stromausfallszenarien im persönlichen
Bereich befasst, *kann* eine Entscheidung für einen kleinen
Stromerzeuger ausfallen.
So was steht bei mir herum. Eigentlich gekauft, um an einer Stelle 230V
zu haben, wo jede andere Lösung erheblich viel teurer gewesen wäre, tat
dieser kleine Viertakter sonst seinen Dienst. Als dann tatsächlich der
Strom in der Wohnung im Bereich etlicher Stunden ausfiel, holte ich das
Gerät, und dann packte der weder den Anlaufstrom vom Tiefkühlschrank
noch den vom Kühlschrank. Also vorher ausprobieren!
Aber sicher doch, Test und Evaluierung sind bei mir im Basisprogramm :-)

Tiefkühlschrank probiert, Heizung(!) mehrfach getestet (auch >30min),
Jährlicher Herbsttestlauf ca. 30min wird durchgeführt, auch 2016 vor gut
2 Monaten. Kanister steht gefüllt da und wird sonst für Gartengeräte
verwendet, steht also nicht jahrelang herum. Der Stromerzeuger ist aber
nur Plan C, für Plan B gibt es einen Kaminofen, der auch ohne
Stromausfall gern genutzt wird.
--
Thomas
Georg Wieser
2016-12-30 17:42:57 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Einzel
Post by Ralf Kiefer
Post by Thomas Einzel
Aber wenn man sich ernsthaft mit Stromausfallszenarien im persönlichen
Bereich befasst, *kann* eine Entscheidung für einen kleinen
Stromerzeuger ausfallen.
So was steht bei mir herum. Eigentlich gekauft, um an einer Stelle 230V
zu haben, wo jede andere Lösung erheblich viel teurer gewesen wäre, tat
dieser kleine Viertakter sonst seinen Dienst. Als dann tatsächlich der
Strom in der Wohnung im Bereich etlicher Stunden ausfiel, holte ich das
Gerät, und dann packte der weder den Anlaufstrom vom Tiefkühlschrank
noch den vom Kühlschrank. Also vorher ausprobieren!
Aber sicher doch, Test und Evaluierung sind bei mir im Basisprogramm :-)
Tiefkühlschrank probiert, Heizung(!) mehrfach getestet (auch >30min),
Jährlicher Herbsttestlauf ca. 30min wird durchgeführt, auch 2016 vor gut
2 Monaten. Kanister steht gefüllt da und wird sonst für Gartengeräte
verwendet, steht also nicht jahrelang herum. Der Stromerzeuger ist aber
nur Plan C, für Plan B gibt es einen Kaminofen, der auch ohne
Stromausfall gern genutzt wird.
Also ist Plan B eigentlich Plan A :-)
kay
2016-12-30 21:18:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by Thomas Einzel
verwendet, steht also nicht jahrelang herum. Der Stromerzeuger ist aber
nur Plan C, für Plan B gibt es einen Kaminofen, der auch ohne
Stromausfall gern genutzt wird.
Also ist Plan B eigentlich Plan A :-)
Nein, hast du das OP vergessen? Die Ausgangs-(Hypo)These war doch:

Plan A: Strom kommt aus der Steckdose, und das 24/7.

Erinnert mich irgendwie an die "Atomkraft Ja, gerne" - Zeiten.

Aber vielleicht hat der den Kaminofen ja mit Tausenden Thermoelementen
getunt... = Plan B+

Kay
--
Posted via SN
Joerg Bradel
2016-12-30 23:47:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Einzel
Aber sicher doch, Test und Evaluierung sind bei mir im
Basisprogramm :-)
Tiefkühlschrank probiert, Heizung(!) mehrfach getestet (auch
30min), Jährlicher Herbsttestlauf ca. 30min wird durchgeführt,
auch 2016 vor gut 2 Monaten. Kanister steht gefüllt da und wird
sonst für Gartengeräte verwendet, steht also nicht jahrelang
herum. Der Stromerzeuger ist aber nur Plan C, für Plan B gibt es
einen Kaminofen, der auch ohne Stromausfall gern genutzt wird.
Wenn Plan C eintritt, sollten Plan D und E bereits in der Schublade
liegen.
Plan D: woher bekomme ich Kraftstoff, wenn's länger dauert
Plan E: wie werde ich die vielen, mir unbekannten Freunde auf
meinem Grundstück wieder los, wenn's länger dauert

Meinjanur...
Jörg
--
Signatur entlaufen...
Thomas Einzel
2016-12-31 00:31:19 UTC
Permalink
Raw Message
...
Post by Joerg Bradel
... Der Stromerzeuger ist aber nur Plan C, für Plan B gibt es
einen Kaminofen, der auch ohne Stromausfall gern genutzt wird.
Wenn Plan C eintritt, sollten Plan D und E bereits in der Schublade
liegen.
Plan D: woher bekomme ich Kraftstoff, wenn's länger dauert
in paar Liter Benzin halten bei wenigen Notbetriebsstunden je Tag für TK
und/oder Heizung viele Tage. Wenn es mehrere Wochen dauern sollte haben
wir alle ein völlig anderes Problem, dass über USV oder nicht (topic) in
erheblichen Maß hinausgeht, daran würden auch 100 Liter Benzin kaum
etwas ändern.
Post by Joerg Bradel
Plan E: wie werde ich die vielen, mir unbekannten Freunde auf
meinem Grundstück wieder los, wenn's länger dauert
Bis dahin ist vermutlich der Sprit alle, die Vorräte aufgegessen und wir
gehen alle gemeinsam jagen...

Auch wenn der "harte" Noteinsatz unwahrscheinlich ist - das willst du ja
wahrscheinlich sagen - ein kleiner Stromerzeuger ist mir billig genug um
ihn als Versicherung zu haben. Ein Feuerversicherung für mein Haus habe
ich übrigens auch, auch wenn es bisher noch nie gebrannt hat.
Stromausfall hingegen hatten wir schon, auch schon in diesem Jahrtausend
nach schweren Herbststürmen - aber es kann sein dass das nie wieder
passiert.
--
Thomas
Thomas Heier
2016-12-31 13:11:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg Bradel
Plan E: wie werde ich die vielen, mir unbekannten Freunde auf
meinem Grundstück wieder los, wenn's länger dauert
Frag Genscher, der hats mit ein paar Worten hinbekommen... :-))
--
Kennst du groops.de, die Freizeitgemeinschaft im deutschsprachigem
Raum? Reinschauen kostet nichts...
Urlaubsbilder: http://www.thomas-heier.de
Filme: http://www.youtube.com/user/thshDE?feature=mhum#g/u
kay
2017-01-01 00:07:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg Bradel
Post by Thomas Einzel
Aber sicher doch, Test und Evaluierung sind bei mir im
Basisprogramm :-)
Wenn Plan C eintritt, sollten Plan D und E bereits in der Schublade
liegen.
Nicht zu vergessen Plan F (wie Fuckyou) wenn die anderen alle durch
sind... Da ist's dann aus mit Test und Evaluierung, da zählt nur noch
die Praxis des übrig gebliebenen. Im Einstein'schen Sinne eines 4.
Weltkrieges.
Post by Joerg Bradel
Plan D: woher bekomme ich Kraftstoff, wenn's länger dauert
Gar nicht mehr. Ein Jagdgewehr wäre dann wohl besser, und genug
Munition. Die Tierreste die du nach dem Aufessen entsorgst werden
irgendwann wieder neuen Treibstoff bilden. = Plan G (wie Generationen)
Post by Joerg Bradel
Plan E: wie werde ich die vielen, mir unbekannten Freunde auf
meinem Grundstück wieder los, wenn's länger dauert
Empfehle Pumpgun oder Schrotgewehr, Selbstschüße und ein Elektrozaun (um
den Tank leer zu fahren). Danach kannst du dann zu Plan D zurück.

Vorteil: Du bist dann vermutlich wieder Allein, aber ausgeraubt. Gehe
über Plan F zu G!

Kay
--
Posted via SN
noebbes
2017-01-01 08:34:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by kay
Post by Joerg Bradel
Post by Thomas Einzel
Aber sicher doch, Test und Evaluierung sind bei mir im
Basisprogramm :-)
Wenn Plan C eintritt, sollten Plan D und E bereits in der Schublade
liegen.
Nicht zu vergessen Plan F (wie Fuckyou) wenn die anderen alle durch
sind... Da ist's dann aus mit Test und Evaluierung, da zählt nur noch
die Praxis des übrig gebliebenen. Im Einstein'schen Sinne eines 4.
Weltkrieges.
Post by Joerg Bradel
Plan D: woher bekomme ich Kraftstoff, wenn's länger dauert
Gar nicht mehr. Ein Jagdgewehr wäre dann wohl besser, und genug
Munition.
Wären Pfeil und Bogen oder eine gute Armbrust nicht wesentlich besser?
Irgendwann ist auch der größte Munitionsvorrat am Ende und Dein Gewehr
taugt nur noch zum werfen.

Die Tierreste die du nach dem Aufessen entsorgst werden
Post by kay
irgendwann wieder neuen Treibstoff bilden. = Plan G (wie Generationen)
Post by Joerg Bradel
Plan E: wie werde ich die vielen, mir unbekannten Freunde auf
meinem Grundstück wieder los, wenn's länger dauert
Empfehle Pumpgun oder Schrotgewehr, Selbstschüße und ein Elektrozaun (um
den Tank leer zu fahren). Danach kannst du dann zu Plan D zurück.
Vorteil: Du bist dann vermutlich wieder Allein, aber ausgeraubt. Gehe
über Plan F zu G!
Kay
horst.d.winzler
2017-01-01 09:21:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by noebbes
Wären Pfeil und Bogen oder eine gute Armbrust nicht wesentlich besser?
Irgendwann ist auch der größte Munitionsvorrat am Ende und Dein Gewehr
taugt nur noch zum werfen.
Englischer Langbogen. Hohe Durchschlagskraft auf große Distanzen. Dazu
fast geräuschlos.


oder handlicher der Kompositbogen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kompositbogen
--
---hdw---
Arno
2016-12-29 03:49:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Einzel
Für heimische Rechner und kleine Server ist es IMO wichtig, dass diese
ein Journaling Filesystem wie ext3 oder ext4 nutzen,
ZFS arbeitet hier...
Post by Thomas Einzel
Wichtig sind regelmäßige Backups auf mindestens 2 wechselseitig
eingesetzte Mediensätze wie ext. eSATA/USB Platten.
Vorhanden.
Post by Thomas Einzel
Ein Laptop hat eine eingebaute USV.
Und dafür 99 andere Nachteile, vom höherem Preis gar nicht zu reden.
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Joerg Bradel
2016-12-28 23:17:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
1. Frage: Kann ich bei den Stadtwerken mit Hinweis auf das
Informationsfreiheitsgesetzt eine Auskunft über die Ursachen
verlangen, und zwar in technisch eindeutiger Ausführung (nicht"
Da war der Stromverbauch punktuell zu hoch" sondern "auf
400V-Ebene im Straßenzug xy war eineLeitung/Sicherung zu klein
dimensioniert. Als Abhilfe wurde Maßnahme abc ergriffen")?
Diese Informationen werden normalerweise auf der Web-Site
des EVU veröffentlicht.
Sind sie Dir nicht detailiert genug, etwa wegen eines Schadens
durch einen Stromausfall, oder Spannungsspitzen durch
Netzereignisse, hilft eine Nachfrage per Mail, oder ein Anwalt.
Post by Arno
2. Frage: Lohnt sich eine USV für ein Micro-NAS (ca. 50Watt nur
der Rechner), ein Mac Mini plus 27" Moni (10 Minuten zum
kontrollietem Runterfahren per WEB-GUI) und eine
LED-Notbeleuchtung (10 - 20 Minuten)?
Meine persönliche Meinung: sollten Server oder NAS im Heimnetz
betrieben werden, ist eine Online-USV ein must have, auch wenn
die Geräte nicht 24/7 laufen.
Es geht primär nicht um den Weiterbetrieb dieser Geräte, sondern
um ein kontrolliertes Herunterfahren ohne Datenverlust. Als
angenehmer Nebeneffekt werden von den Dingern Spannungsspitzen
(Schaltüberspannungen, Blitzschläge), oder Unterspannungen bei
Netzfehlern gebügelt.
Post by Arno
Wie ist sowas zu dimensionieren?
Leistungsaufnahme der anzuschließenden Geräte über die geplante
Zeit der Versorgung via USV ermitteln, USV festlegen.
Post by Arno
Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
Steht alles beim Hersteller der USV Deines geringsten
Misstrauens.

VG
Jörg
--
Signatur entlaufen...
Marcel Mueller
2016-12-29 00:00:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg Bradel
Meine persönliche Meinung: sollten Server oder NAS im Heimnetz
betrieben werden, ist eine Online-USV ein must have, auch wenn
die Geräte nicht 24/7 laufen.
Es geht primär nicht um den Weiterbetrieb dieser Geräte, sondern
um ein kontrolliertes Herunterfahren ohne Datenverlust.
Für etwas anderes sing Akku-USVs auch nicht geeignet. Selbst ohne Last
halten die Dinger nicht lange durch.

Aber mal im ernst, was soll das mit dem runterfahren bei einem
Heimserver denn bringen? Ich arbeite jetzt seit über 20 Jahren mit
PC-Hardware, und dass ich bei Absturz, Stromausfall oder irgendwie
versehentlichem Abschalten mehr als nur die aktuell in Kur befindlichen
Daten verloren habe, ist in dieser Zeit genau 0 mal vorgekommen. Und
diese Daten wären bei einem erzwungenen Herunterfahren ebenfalls weg.
Und Abstürze waren bei mir früher an der Tagesordnung, wenn ich mal
wieder an Kerner-Treibern herumgespielt habe.

Praktisch alle Dateisysteme, die diesen Namen auch verdienen (also nicht
FAT), erholen sich vernünftig von unkontrollierten Shutdowns. Es sind
eigentlich immer nur die Dateien weg, die gerade geschrieben wurden.
Und das gilt nicht nur für aktuelle Dateisysteme mit Journal, sonder
auch für ältere ohne, wie zum Beispiel HPFS. Da dauert das Recovery nur
erheblich länger.

Richtig zersägte Dateisysteme kenne ich nur von Hardwarefehlern oder von
Treiberfehlern. Und dagegen hilft die USV genau null.
Post by Joerg Bradel
Als
angenehmer Nebeneffekt werden von den Dingern Spannungsspitzen
(Schaltüberspannungen, Blitzschläge), oder Unterspannungen bei
Netzfehlern gebügelt.
Und als weiterer Nebeneffekt steigt neben den Wartungskosten für die USV
auch noch die Stromrechnung des Servers um 20%.
Post by Joerg Bradel
Post by Arno
Wie ist sowas zu dimensionieren?
Leistungsaufnahme der anzuschließenden Geräte über die geplante
Zeit der Versorgung via USV ermitteln, USV festlegen.
Bei der Leistungsaufnahme bitte Reserve einkalkulieren.
USVs sind da oft ziemliche Mimosen, die auch bei sehr kurzen
Überschreitungen sofort aus gehen. Das kann dann bei einer Online-USV
recht mühsam werden, den Rechner überhaupt an zu bekommen.


Marcel
Arno
2016-12-29 03:49:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Marcel Mueller
hen
Daten verloren habe, ist in dieser Zeit genau 0 mal vorgekommen. Und
diese Daten wären bei einem erzwungenen Herunterfahren ebenfalls weg.
Wenn ein Mac runtergefahren wird sichert er offene Dateien. Was das NAS
macht ist mir im Moment nicht geläufig.
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Marcel Mueller
2016-12-29 08:55:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
Post by Marcel Mueller
hen
Daten verloren habe, ist in dieser Zeit genau 0 mal vorgekommen. Und
diese Daten wären bei einem erzwungenen Herunterfahren ebenfalls weg.
Wenn ein Mac runtergefahren wird sichert er offene Dateien.
Apple ist ja auch eine eigene Welt.

Überall anders hat man allenfalls punktuell automatische Sicherungen. Im
einen Programm geht's im nächsten nicht.

Windows bleibt beim herunterfahren gerne mal hängen. Meist weil
irgendein Programm blockiert. Das kann man zwar ignorieren, aber dann
wird eben auch nichts gespeichert. Manchmal hängt es aber auch wegen
verzögerten Updates. Und die können schon mal eine Viertelstunde dauern,
bis der USV die Puste aus geht.

Linux wiederum wartet üblicherweise nicht. Da ist mein Rechner ca. 3
Sekunden nach einleiten des Shutdowns auch wirklich aus. Gespeichert
wird da standardmäßig genau nichts, sondern einfach nur alle Programme
abgeschossen.
Post by Arno
Was das NAS
macht ist mir im Moment nicht geläufig.
Nichts. Das NAS hat keine Idee von laufenden Programmen mit offenen
Dateien. Die Programme laufen ja nicht auf dem NAS.

Das NAS schmeißt einfach alle verbundenen User raus, schließt alle ggf.
noch geöffneten Dateien mit dem Stand, den sie zufällig um die Uhrzeit
gerade haben, und das war's. Wer danach noch etwas sichern will, tut das
im Nirwana.

Der einzige Unterschied ist, dass noch im Cache des NAS befindliche
Daten vorher noch geschrieben werden. Das würde das NAS aber wenn gerade
keine anderen Zugriffe anstehen auch so unaufgefordert tun. Und da das
Netzwerk üblicherweise der Flaschenhals ist, gibt es immer mal Pausen.
Man gewinnt also mit dem Shutdown im wesentlichen einige Millisekunden
Aktualistät der Daten; und natürlich das gute Gefühl, alles richtig
gemacht zu haben.


Marcel
kay
2016-12-30 21:48:06 UTC
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Raw Message
Hallo Marcel.

Wg. Themenwechsel X-Post und F'up2 d.c.h.m.
Post by Marcel Mueller
Linux wiederum wartet üblicherweise nicht. Da ist mein Rechner ca. 3
Sekunden nach einleiten des Shutdowns auch wirklich aus. Gespeichert
wird da standardmäßig genau nichts, sondern einfach nur alle Programme
abgeschossen.
Sollte sich das geändert haben (evtl. durch systemD)? Nach meiner
(älteren) Kenntnis schickt linux bei einem normalen shutdown allen
Prozessen zuerst ein TERM, wartet dann mindestens 10 sek. oder mehr und
beendet sie dann erst hart (KILL). Oder beziehst du dich mit 3 sekunden
(was mir echt kurz vor kommt) auf einen verkürzten Shutdown der evtl.
über POWERFAIL (inittab o. systemd -äquivalent) ausgelöst nur ein KILL
los schickt? Ich hatte bisher selten bis nie eine USV an Linux.

Andererseits: Mein DL380G4 braucht; selbst mit einem Externen Array;
kaum länger als 15 Sekunden für den normalen Shutdown (Ubuntu Server)
was ich schon bemerkenswert kurz finde. Allerdings ist der dann eh nur
Soft-Off und ich hab ihn im Verdacht das der die SMB-Sessions nicht
richtig schliesst.
Post by Marcel Mueller
Der einzige Unterschied ist, dass noch im Cache des NAS befindliche
Daten vorher noch geschrieben werden. Das würde das NAS aber wenn gerade
keine anderen Zugriffe anstehen auch so unaufgefordert tun. Und da das
Netzwerk üblicherweise der Flaschenhals ist, gibt es immer mal Pausen.
Man gewinnt also mit dem Shutdown im wesentlichen einige Millisekunden
Aktualistät der Daten; und natürlich das gute Gefühl, alles richtig
gemacht zu haben.
Ich hatte; eine Zeit lang; nicht nur den Server (HPFS) per USV
gesichert. Sondern auch den PC (Win9x auf FAT) samt Monitor mit einer
eigenen und den Switch dazwischen (hing am Server). Nur der ISDN-Router
war nicht "drin" was aber damals kein Problem war.

In diesem Fall konnte man durchaus noch gemütlich eine Arbeit am Server
beenden (Speichern, Shell beenden u.s.w.) und dann in Ruhe runter
fahren. Doch meist war der Strom wieder da als die Rechner grad aus
gehen wollten.

Ist halt eine Ermessensfrage. Will man diesen Aufwand treiben oder
versucht man's ohne. Heute (ohne FAT u.co.) ist es sicher leichter.

Kay
--
Posted via SN
Dirk Wagner
2016-12-31 11:30:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
Wenn ein Mac runtergefahren wird sichert er offene Dateien. Was das NAS
macht ist mir im Moment nicht geläufig.
Wenn ich ein ungesichertes Dokument im Editor offen habe, fährt mein Mac
nicht runter...

Ciao

dirk
noebbes
2016-12-31 11:49:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Dirk Wagner
Post by Arno
Wenn ein Mac runtergefahren wird sichert er offene Dateien. Was das NAS
macht ist mir im Moment nicht geläufig.
Wenn ich ein ungesichertes Dokument im Editor offen habe, fährt mein Mac
nicht runter...
Auch nicht bei Stromausfall? So einen hätte ich auch gern :-)
horst-d.winzler
2016-12-31 15:21:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by noebbes
Post by Dirk Wagner
Post by Arno
Wenn ein Mac runtergefahren wird sichert er offene Dateien. Was das NAS
macht ist mir im Moment nicht geläufig.
Wenn ich ein ungesichertes Dokument im Editor offen habe, fährt mein Mac
nicht runter...
Auch nicht bei Stromausfall? So einen hätte ich auch gern :-)
Hast du. Bei Stromausfall fährt wenig bis nichts runter. Die Vorgänge
werden einfach abgebrochen.;-)
--
---hdw---
Karl Davis
2016-12-29 12:39:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg Bradel
Meine persönliche Meinung: sollten Server oder NAS im Heimnetz
betrieben werden, ist eine Online-USV ein must have, auch wenn
die Geräte nicht 24/7 laufen.
Es geht primär nicht um den Weiterbetrieb dieser Geräte, sondern
um ein kontrolliertes Herunterfahren ohne Datenverlust. Als
angenehmer Nebeneffekt werden von den Dingern Spannungsspitzen
(Schaltüberspannungen, Blitzschläge), oder Unterspannungen bei
Netzfehlern gebügelt.
So ein Quatsch. Da reichen line-interactive Geräte im deutschen Netz
vollkommen aus.


Karl
--
Es sprach der Pfaff' zum Fürsten:
"Halt' Du sie arm, ich halt' sie dumm."
Joerg Bradel
2016-12-29 22:15:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Karl Davis
Post by Joerg Bradel
Meine persönliche Meinung: sollten Server oder NAS im Heimnetz
betrieben werden, ist eine Online-USV ein must have, auch wenn
die Geräte nicht 24/7 laufen.
Es geht primär nicht um den Weiterbetrieb dieser Geräte,
sondern um ein kontrolliertes Herunterfahren ohne Datenverlust.
Als angenehmer Nebeneffekt werden von den Dingern
Spannungsspitzen (Schaltüberspannungen, Blitzschläge), oder
Unterspannungen bei Netzfehlern gebügelt.
So ein Quatsch. Da reichen line-interactive Geräte im deutschen
Netz vollkommen aus.
a) Machen wir's richtig: Line-Interactive-USV - VI
hier hast Du recht, falscher Begriff meinerseits, ich
meinte besagte LI-USV
b) So ein Quatsch, es gibt elektrisch kein deutsches Netz

Jörg
--
Signatur entlaufen...
Stefan
2016-12-29 07:34:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
Moin,
meines Wissens ist es in DE normal, das der Strom aus der Steckdose 24/7
zur Verfügung steht. Einzelfälle, wo das nicht so ist gibt es natürlich,
egal ob durch Sturm, Bagger oder sonstwas.
Meine Erfahrung aus den letzten 20 Jahren ist, dass häufiger die USV
wegen Defekt ausfällt als der Strom aus der Steckdose. Aber es steht zu
befürchten, dass sich das in Zukunft ändern wird.

Wenn man halbwegs sicher gehen will, sollte man wann man die USV alle
paar Jahre austauschen. Am besten notiert man sich das Anschaffungsdatum
auf dem Gerät.
Post by Arno
In Norderstedt (70.000EW Stadt, 5.größte im Lande S-H) ist jedoch in
bestimmten Stadtteilen in den letzten 4 oder 5 Monaten mindestens 2 Mal
der Strom für mehrere Stunden ausgefallen. Ursache "Unbekannt". Das
Wissen stammt aus dem Stadteigenem Fernsehprogramm.
Das ist erstaunlich. Hier in Niedersachsen gab es höchstens mal kurze
Aussetzer.
Post by Arno
1. Frage: Kann ich bei den Stadtwerken mit Hinweis auf das
Informationsfreiheitsgesetzt eine Auskunft über die Ursachen verlangen,
und zwar in technisch eindeutiger Ausführung (nicht" Da war der
Stromverbauch punktuell zu hoch" sondern "auf 400V-Ebene im Straßenzug
xy war eineLeitung/Sicherung zu klein dimensioniert. Als Abhilfe wurde
Maßnahme abc ergriffen")?
keine Ahnung
Post by Arno
2. Frage: Lohnt sich eine USV für ein Micro-NAS (ca. 50Watt nur der
Rechner), ein Mac Mini plus 27" Moni (10 Minuten zum kontrollietem
Runterfahren per WEB-GUI) und eine LED-Notbeleuchtung (10 - 20 Minuten)?
Wie ist sowas zu dimensionieren? Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
Tausch einfach die komplette USV nach 3 Jahren aus.

Für eine Notbeleuchtung könnte man auch etwas auf 12V Basis aufbauen,
z.B. mit Komponenten aus dem Camping-Bereich. Es gibt genügend LED
Leuchtmittel für 12V.

Um das zu dimensionieren müsste man zuerst die Frage stellen, wieviele
Lampen man haben möchte, bzw. wieviele Räume man beleuchten will. LED
Lampen gibt es von ca. 3W bis über 100W. Für eine Notbeleuchtung reichen
eventuell 3W. Ein kleiner 12V Blei-Gel Akku mit 7,2Ah wie man ihn in
USVs findet reicht dann für eine Funzel mehr als 24h.

Der größte Aufwand dürfte die Installation der zusätzlichen Lampen sein.

Gruß

Stefan
Arno
2016-12-29 11:13:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan
Der größte Aufwand dürfte die Installation der zusätzlichen Lampen sein.
Nein, weil sowieso gerade Kernsanierung angesagt ist und alle
Beleuchtung auf 12V LED laufen wird. Es ist dann nur eine "weiche" Frage
welche LED-Einheiten für volle Beleuchtung und welche zusätzlich für
Notlich geschaltet werden.

"weiche" Frage: Was auf welchen Verteile aufgeklemmt wird. Also
jederzeit ohne Bauaufwand umsteckbar ist. (Bin Elektriker)
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Karl Davis
2016-12-29 12:42:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan
Meine Erfahrung aus den letzten 20 Jahren ist, dass häufiger die USV
wegen Defekt ausfällt als der Strom aus der Steckdose. Aber es steht zu
befürchten, dass sich das in Zukunft ändern wird.
Tja, und meine Erfahrung aus den letzten ca. 17 Jahren (in einer
deutschen Großstadt mit >500k Einwohnern) ist genau andersherum. Die
USV hat mir schon einige Male "den Arsch gerettet" und Nein, ein
journaling-fs wie ext3 ist kein Garant für integre Daten nach einem
harten Ausschalten.


Karl
Stefan
2016-12-29 15:02:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Karl Davis
Post by Stefan
Meine Erfahrung aus den letzten 20 Jahren ist, dass häufiger die USV
wegen Defekt ausfällt als der Strom aus der Steckdose. Aber es steht zu
befürchten, dass sich das in Zukunft ändern wird.
Tja, und meine Erfahrung aus den letzten ca. 17 Jahren (in einer
deutschen Großstadt mit >500k Einwohnern) ist genau andersherum.
Ok, ich wohne hier in einer Kleinstadt, ca. 30.000 Einwohner mit viel
Industrie.
Post by Karl Davis
Die
USV hat mir schon einige Male "den Arsch gerettet" und Nein, ein
journaling-fs wie ext3 ist kein Garant für integre Daten nach einem
harten Ausschalten.
USV haben wir hier auch, aber nur an einem NAS. Datensicherung läuft
hier über mehrere NAS. Im neuen Jahr will ich aber zusätzlich auf
Cloudspeicher sichern.

Gruß

Stefan
Karl Davis
2016-12-29 18:16:47 UTC
Permalink
Raw Message
Im neuen Jahr will ich aber zusätzlich auf Cloudspeicher sichern.
Da widerum kämen meine Daten niemals freiwillig hin.


Karl
Rupert Haselbeck
2016-12-29 12:50:08 UTC
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Raw Message
Post by Arno
meines Wissens ist es in DE normal, das der Strom aus der Steckdose 24/7
zur Verfügung steht. Einzelfälle, wo das nicht so ist gibt es natürlich,
egal ob durch Sturm, Bagger oder sonstwas.
Hmm
Post by Arno
In Norderstedt (70.000EW Stadt, 5.größte im Lande S-H) ist jedoch in
bestimmten Stadtteilen in den letzten 4 oder 5 Monaten mindestens 2 Mal
der Strom für mehrere Stunden ausgefallen. Ursache "Unbekannt". Das
Wissen stammt aus dem Stadteigenem Fernsehprogramm.
1. Frage: Kann ich bei den Stadtwerken mit Hinweis auf das
Informationsfreiheitsgesetzt eine Auskunft über die Ursachen verlangen,
und zwar in technisch eindeutiger Ausführung
Wenn es sich bei den Stadtwerken um eine Behörde des Bundes handelt, dann
kannst du das wohl auf das IFG stützen
Post by Arno
2. Frage: Lohnt sich eine USV für ein Micro-NAS (ca. 50Watt nur der
Rechner), ein Mac Mini plus 27" Moni (10 Minuten zum kontrollietem
Runterfahren per WEB-GUI) und eine LED-Notbeleuchtung (10 - 20 Minuten)?
Wie ist sowas zu dimensionieren? Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
Das kommt auf deine Bedürfnisse an.
Im Regelfall wird es sich nicht lohnen. Man erhöht aufgrund der
Eigenverluste der USV den Gesamtstromverbrauch der zu schützenden
Installation und man schafft eine zusätzliche Fehlerquelle weil die USV
natürlich auch kaputt gehen kann. Regelmäßige Wartung ist zwingend notwendig
(insbesondere Akkutausch nach spätestens 5 Jahren, oft früher)

MfG
Rupert
Ralph Aichinger
2016-12-29 13:30:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
Wie ist sowas zu dimensionieren? Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
Wie bei den Tintenpatronen: Original etwas teurer, Klonprodukte etwas
billiger, je nacht Typ für eine kleine USV ab vielleicht 20-30 Euro.

/ralph
Rolf Bombach
2016-12-29 16:49:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
In Norderstedt (70.000EW Stadt, 5.größte im Lande S-H) ist jedoch in
bestimmten Stadtteilen in den letzten 4 oder 5 Monaten mindestens 2 Mal
der Strom für mehrere Stunden ausgefallen. Ursache "Unbekannt". Das
Wissen stammt aus dem Stadteigenem Fernsehprogramm.
Das liegt nicht an Norderstedt. Es mag ein schwacher Trost sein, aber
diese Kadenz ist mittlerweile in Zürich City "normal".
Post by Arno
1. Frage: Kann ich bei den Stadtwerken mit Hinweis auf das
Informationsfreiheitsgesetzt eine Auskunft über die Ursachen verlangen,
und zwar in technisch eindeutiger Ausführung (nicht" Da war der
Stromverbauch punktuell zu hoch" sondern "auf 400V-Ebene im Straßenzug
xy war eineLeitung/Sicherung zu klein dimensioniert. Als Abhilfe wurde
Maßnahme abc ergriffen")?
Die Pressemitteilung ist idR recht ausführlich. Ob sie was sagt, ist
eine andere Frage. In ZH scheint mir, dass abwechselnd von Brand
wegen Isolationsversagen und Isolationsversagen wegen Brand die
Rede ist. Da muss man sich halt zusammenreimen: Ungeplante Überlastung
und/oder total veraltete Installationen.
Im Falle von Erklärungsnotstand hat ein gut organisiertes EVU immer
ein gegrilltes Eichhörnchen im Tiefkühler vorrätig.
Aus politischen Gründen liegt es nie an EE.
--
mfg Rolf Bombach
Georg Wieser
2016-12-29 19:22:50 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Rolf Bombach
Im Falle von Erklärungsnotstand hat ein gut organisiertes EVU immer
ein gegrilltes Eichhörnchen im Tiefkühler vorrätig.
DER ist gut :-) Kommt der Wahrheit ziemlich nahe :-)
Rolf Bombach
2016-12-31 16:22:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by Rolf Bombach
Im Falle von Erklärungsnotstand hat ein gut organisiertes EVU immer
ein gegrilltes Eichhörnchen im Tiefkühler vorrätig.
DER ist gut :-) Kommt der Wahrheit ziemlich nahe :-)
Der Witz ist allerdings sehr alt und kommt aus den USA. Dort scheinen
RIPOs recht häufig zu sein (rodent induced power outage), andererseits
tauchen auch Vermutungen auf, dass das ganz so häufig wie behauptet
nicht sein kann. Eine Suche danach findet ziemlich viele mehr oder weniger
merkwürdige "Antworten".

https://www.washingtonpost.com/news/wonk/wp/2016/01/12/a-terrifying-and-hilarious-map-of-squirrel-attacks/?utm_term=.687bbd9b7846
--
mfg Rolf Bombach
Joerg Bradel
2016-12-29 22:15:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Rolf Bombach
Im Falle von Erklärungsnotstand hat ein gut organisiertes EVU
immer ein gegrilltes Eichhörnchen im Tiefkühler vorrätig.
Aus politischen Gründen liegt es nie an EE.
YMMD ;-)))

VG
Jörg
--
Signatur entlaufen...
Georg Wieser
2016-12-29 18:43:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
2. Frage: Lohnt sich eine USV für ein Micro-NAS (ca. 50Watt nur der
Rechner), ein Mac Mini plus 27" Moni (10 Minuten zum kontrollietem
Runterfahren per WEB-GUI) und eine LED-Notbeleuchtung (10 - 20 Minuten)?
Wie ist sowas zu dimensionieren? Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
Was passiert denn, wenn das Ding stromlos wird?
Arno
2016-12-29 21:19:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Was passiert denn, wenn das Ding stromlos wird?
Dann sind Rechner, NAS und Fernseher normal ausgeschaltet, die Kerze
angezündet und der Akku (von der USV) darf sich in die Regnerationsphase
bewegen...
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Georg Wieser
2016-12-30 17:44:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
Post by Georg Wieser
Was passiert denn, wenn das Ding stromlos wird?
Dann sind Rechner, NAS und Fernseher normal ausgeschaltet, die Kerze
angezündet und der Akku (von der USV) darf sich in die Regnerationsphase
bewegen...
Ich meinte Dein NAS. Was pssiert denn, wenn man einfach "den Stecker
zieht" ??

Ohne viel Notstromtamtam und so.
Arno
2016-12-30 20:06:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Ich meinte Dein NAS. Was pssiert denn, wenn man einfach "den Stecker
zieht" ??
Habe ich noch nicht bewußt ausprobiert. Gibt es eine Vorhersage
(ZFS-Dateisystem)?
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Georg Wieser
2016-12-30 20:32:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
Post by Georg Wieser
Ich meinte Dein NAS. Was pssiert denn, wenn man einfach "den Stecker
zieht" ??
Habe ich noch nicht bewußt ausprobiert. Gibt es eine Vorhersage
(ZFS-Dateisystem)?
Nö, drum frag ich ja....

Ich habe halt mit dem ganzen IT Gesumsel im Home Umfeld die Erfahrung
gemacht, daß es *deutlich* fehlertoleranter ist, als es die ganzen
"Geeks" und Selbstzweck-PC-Freaks immer unken.

Mir ist noch kein PC gestorben weil jemand den FI geschmissen hat, noch
keine HDD verreckt eigentlich gar nix.

Daher bin ich bei Home IT in Verbindung mit "Notstrom" tiefenentspannt.
Auch *ohne* Notstromlösung.
Thomas Einzel
2016-12-31 00:14:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by Arno
Post by Georg Wieser
Was passiert denn, wenn das Ding stromlos wird?
Dann sind Rechner, NAS und Fernseher normal ausgeschaltet, die Kerze
angezündet und der Akku (von der USV) darf sich in die Regnerationsphase
bewegen...
...
Post by Georg Wieser
Ich meinte Dein NAS. Was pssiert denn, wenn man einfach "den Stecker
zieht" ??
Ohne viel Notstromtamtam und so.
Mein Server/NAS geht einfach aus ohne Strom, die kleinen Kondensatoren
im Netzteil puffern nur sehr kurz und er/es ist ja kein Perpetuum Mobile.

Und meinst du nach Spannungswiederkehr? Da ist mein NAS von mir so
konfiguriert, dass der vorherige Zustand wieder eingestellt wird, d.h.
in dem Fall fährt es wieder hoch und alle vorher vorhandenen und
gespeicherten Dateien sind wie vorher. Nicht gespeicherte Änderungen
sind weg. (ext4)
--
Thomas
Georg Wieser
2016-12-31 11:17:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Einzel
Post by Georg Wieser
Post by Arno
Post by Georg Wieser
Was passiert denn, wenn das Ding stromlos wird?
Dann sind Rechner, NAS und Fernseher normal ausgeschaltet, die Kerze
angezündet und der Akku (von der USV) darf sich in die Regnerationsphase
bewegen...
...
Post by Georg Wieser
Ich meinte Dein NAS. Was pssiert denn, wenn man einfach "den Stecker
zieht" ??
Ohne viel Notstromtamtam und so.
Mein Server/NAS geht einfach aus ohne Strom, die kleinen Kondensatoren
im Netzteil puffern nur sehr kurz und er/es ist ja kein Perpetuum Mobile.
Und meinst du nach Spannungswiederkehr? Da ist mein NAS von mir so
konfiguriert, dass der vorherige Zustand wieder eingestellt wird, d.h.
in dem Fall fährt es wieder hoch und alle vorher vorhandenen und
gespeicherten Dateien sind wie vorher.
Sowas hab ich von einem "Home-NAS" erwartet. Sonst nix :-)
Post by Thomas Einzel
Nicht gespeicherte Änderungen
sind weg. (ext4)
Das ist klar. Aber bei der Menge der Stromausfälle in
"Zentraldeutschland" als Risiko überschaubar.

Dann noch die Programme so konfiguriert, daß sie alle 5/10 Minuten eine
Arbeitssicherung machen und für 99,99% aller PC-User ist auf eine
Notstromeinrichtung gepfiffen.
Ralf Kiefer
2016-12-30 00:31:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
meines Wissens ist es in DE normal, das der Strom aus der Steckdose 24/7
zur Verfügung steht. Einzelfälle, wo das nicht so ist gibt es natürlich,
egal ob durch Sturm, Bagger oder sonstwas.
Zum Vertraglichen: schau mal im Kleingedruckten Deines Versorgers,
welche Verfügbarkeit er angibt.

Zur Technik: es kommt stark auf die Gegend an, in der Du Dein Problem
hast. In einer früheren Firma in einem Gewerbegebiet gab es mehrere
Jahre lang häufig Mikroausfälle, in denen vielleicht ein bis zwei
Halbwellen "verloren" gingen. D.h. die typischen PCs mit
Standardschaltnetzteil verkrafteten die kurzen Unterbrechungen nicht
immer, wohingegen die Anlagen mit Industrienetzteilen basierend auf
50Hz-Trafos und großen Siebelkos durchliefen. Es gab Phasen, während
denen es mehrere dieser Ausfälle pro Woche gab. Gegen so was hilft eine
kleine USV ungemein.

Derzeit lebe ich in einer Gemeinde, wo auch die Stromversorgung nicht
ganz optimal gelöst ist. Da scheinen zur sommerlichen Gewitterzeit
häufiger in der Gegend einschlagende Blitze nicht nur die
Telekomleitungen zu beeinträchtigen, sondern auch "Wackeln" auf den 230V
zu verursachen. Eine USV hat typischerweise Netzfilter eingebaut.
Wieviel die allerdings im Ernstfall tatsächlich nutzen ... ??
Post by Arno
2. Frage: Lohnt sich eine USV für ein Micro-NAS (ca. 50Watt nur der
Rechner), ein Mac Mini plus 27" Moni (10 Minuten zum kontrollietem
Runterfahren per WEB-GUI) und eine LED-Notbeleuchtung (10 - 20 Minuten)?
Wie ist sowas zu dimensionieren? Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
Erstmal: das Runterfahren muß vollautomatisch und ohne Bildschirm
erfolgen, denn Du sitzt nicht rund um die Uhr vor den Rechnern.

Dann würde ich den möglichen Schaden im Dateisystem sowie die
Eintrittswahrscheinlichkeit betrachten. Weiterer Aspekt sind die
Stromkosten einer USV. Meine aktuelle von Best mit 420VA (rund 20Jahre
alt) nimmt sich um die 10W, also knapp 30EUR pro Jahr. Alle 4 bis 6
Jahre brauche ich zwei neue 12V-7,2AH-Akkus.

Falls Du ein spezielles Netzteil für den Server bauen möchtest, dann
schau nach ATX-Wandlern, die man aus einer einzelnen Spannung speisen
kann. Soll heißen mit 12 - 24V DC rein und auf der anderen Seite ein
ATX-Stecker. So was kannst Du aus einem 50Hz-Trafo und großen Siebelkos
füttern. Das kostet ebenso wie eine USV ein paar W mehr und hilft
wenigstens gegen Mikroausfälle. Wenn Du Material brauchen solltest: Mail
funktioniert. Ich habe noch einige Trafo- und Reglerkarten übrig.

Gruß, Ralf
Arno
2016-12-30 17:21:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Kiefer
Zur Technik: es kommt stark auf die Gegend an, in der Du Dein Problem
hast. In einer früheren Firma in einem Gewerbegebiet gab es mehrere
Jahre lang häufig Mikroausfälle, in denen vielleicht ein bis zwei
Halbwellen "verloren" gingen.
Schön. Was hat das mit Stundenlangen (3++) Ausfällen zu tun?
Post by Ralf Kiefer
Erstmal: das Runterfahren muß vollautomatisch und ohne Bildschirm
erfolgen, denn Du sitzt nicht rund um die Uhr vor den Rechnern.
Das BS des NAS hat dafür einen Eintrag. Was sich dahinter verbirgt habe
ich noch nicht nachgelesen.

Der Mac hat nur dann offene, (noch) ungesicherte Dateien, wenn ich davor
sitze. Also beides kein Problem.
Post by Ralf Kiefer
Weiterer Aspekt sind die
Stromkosten einer USV.
Guter Aspekt, danke.
Post by Ralf Kiefer
Falls Du ein spezielles Netzteil für den Server bauen möchtest, dann
schau nach ATX-Wandlern,
Nein, warum sollte ich? (HP Proliant g1610T)
Danke, da (dicke 12/24V-Versorgung über Cu-Trafo) bin ich bestens selbst
mit bedacht. Bei Umrüstungen fallen da öfter mal fabrikneue Teile ab
(offiziell, mit Cheferlaubnis mitgenommen).
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Rolf Bombach
2017-01-05 18:12:16 UTC
Permalink
Raw Message
Ralf Kiefer schrieb:
...
Post by Ralf Kiefer
Dann würde ich den möglichen Schaden im Dateisystem sowie die
Eintrittswahrscheinlichkeit betrachten. Weiterer Aspekt sind die
Stromkosten einer USV. Meine aktuelle von Best mit 420VA (rund 20Jahre
alt) nimmt sich um die 10W, also knapp 30EUR pro Jahr. Alle 4 bis 6
Jahre brauche ich zwei neue 12V-7,2AH-Akkus.
Da wird sicher bald ne Solarversion rauskommen....
--
mfg Rolf Bombach
Falk Duebbert
2017-01-01 02:47:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
oin,
1. Frage: Kann ich bei den Stadtwerken mit Hinweis auf das
Informationsfreiheitsgesetzt eine Auskunft über die Ursachen verlangen,
und zwar in technisch eindeutiger Ausführung (nicht" Da war der
Stromverbauch punktuell zu hoch" sondern "auf 400V-Ebene im Straßenzug
xy war eineLeitung/Sicherung zu klein dimensioniert. Als Abhilfe wurde
Maßnahme abc ergriffen")?
Ja aber die können Dir höchstens sagen, wann der Müllwagen fährt. Du
kannst Dir das IFG-Aufplustern sparen und einfach bei der Schleswig-
Holstein-Netz AG nachsehen
https://www.sh-netz.com/cps/rde/xchg/sh-netz/hs.xsl/386.htm
Bei Anfragen hilft es übrigens Gesetz richtig schreiben zu können und
einen Nachnamen zu haben.
Post by Arno
2. Frage: Lohnt sich eine USV für ein Micro-NAS (ca. 50Watt nur der
Rechner), ein Mac Mini plus 27" Moni (10 Minuten zum kontrollietem
Runterfahren per WEB-GUI) und eine LED-Notbeleuchtung (10 - 20 Minuten)?
Wie ist sowas zu dimensionieren? Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
Wenn Dein NAS keine Möglichkeit hat, automagisch von der USV
heruntergefahren zu werden, lohnt es sich nicht.

Falk D.
Arno
2017-01-01 17:19:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Falk Duebbert
und
einen Nachnamen zu haben.
Hab ich. Aber wenn du zu blind bist den zu lesen...
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Armin Wolf
2017-01-08 06:06:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Arno
2. Frage: Lohnt sich eine USV für ein Micro-NAS (ca. 50Watt nur der
Rechner), ein Mac Mini plus 27" Moni (10 Minuten zum kontrollietem
Runterfahren per WEB-GUI) und eine LED-Notbeleuchtung (10 - 20 Minuten)?
Wie ist sowas zu dimensionieren? Was mag das kosten? Wie teuer mögen die
regelmäßig zu tauschenden Akkus sein?
- Lohnen? Mußt Du wissen...
- Akkus alle 4-5 Jahre tauschen (Ebay sagt, was sie kosten)
- Laufzeit: für 50 Watt sollte ein 7 AH- Akku für 2 Stunden reichen, wenn...
- Was verbraucht die USV für sich selber?
- bedenke: jedes Watt 24- Stunden- Verbrauch kostet Dich 2 EUR im Jahr.
Bei 40 Watt Verlust (geschätzt) kostet dich die USV kanpp 100 EUR pro
Jahr allein an Stromkosten.

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