Discussion:
Fi-Schalter Nennstrom
(zu alt für eine Antwort)
Gustav Martini
2010-11-01 18:21:40 UTC
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Raw Message
Hallo zusammen,

im Rahmen einer Renovierungsmaßnahme wurde mein Sicherungskasten
erneuert. Der Elektriker hat einen FI-Schalter eingebaut (40A / 30mA).
Nun ist mir aufgefallen, dass im Zählerkasten die Leitungen mit 63A
abgesichert sind. Auch nach dem FI hängen bis zu 4 16A Sicherungen
parallel an einer Phase.

Damit ist doch theoretisch möglich, dass mehr als der auf dem
FI-Schalter angegebene Nennstrom von 40 A durch den FI fließen? Geht man
davon aus, dass gleichzeitig nicht alle Stromkreise mit volle Last
ziehen? Ist diese Installation also so noch vorschriftsmäßig?

Der Elektriker konnte/wollte mir auf meinen Frage keine vernünftige
Antwort geben.

Schon mal vielen Dank,

Gustav
Martin Τrautmann
2010-11-01 18:46:58 UTC
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Raw Message
Post by Gustav Martini
im Rahmen einer Renovierungsmaßnahme wurde mein Sicherungskasten
erneuert. Der Elektriker hat einen FI-Schalter eingebaut (40A / 30mA).
Nun ist mir aufgefallen, dass im Zählerkasten die Leitungen mit 63A
abgesichert sind. Auch nach dem FI hängen bis zu 4 16A Sicherungen
parallel an einer Phase.
Damit ist doch theoretisch möglich, dass mehr als der auf dem
FI-Schalter angegebene Nennstrom von 40 A durch den FI fließen? Geht man
davon aus, dass gleichzeitig nicht alle Stromkreise mit volle Last
ziehen? Ist diese Installation also so noch vorschriftsmäßig?
Der Elektriker konnte/wollte mir auf meinen Frage keine vernünftige
Antwort geben.
Er hatte halt keinen FI 63 A / 30 mA dabei, weil die aktuell noch weit
mehr kosten.

Meistens funktioniert's, aber ich halte es auch für eine fehlerhafte
Installation.

Du musst halt die 63A-Sicherungen ablasten auf 40 A...

Schönen Gruß
Martin
Jan Kandziora
2010-11-01 22:11:27 UTC
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Raw Message
Post by Gustav Martini
im Rahmen einer Renovierungsmaßnahme wurde mein Sicherungskasten
erneuert. Der Elektriker hat einen FI-Schalter eingebaut (40A / 30mA).
Nun ist mir aufgefallen, dass im Zählerkasten die Leitungen mit 63A
abgesichert sind.
Wirklich? Normal z.B. für ein Zweifamilienhaus wären 3x63A NH am
Hausanschlusskasten, 3x50A NH *vor* dem Zähler und 3x35A D oder D0 *hinter*
dem Zähler. Und dann würde 3x40A FI dazupassen. Falls du tatsächlich hinter
dem Zähler 3x63A haben solltest, kommt da hoffentlich auch ein entsprechend
dickes Kabel raus. Mindestens 6mm² je Ader wären dann schön, lieber 10mm²
je Ader. Wenn das nicht gegeben ist, ist das Einbauen der passenden
Sicherungseinsätze und Sicherungen eine schöne Hausaufgabe für den
Elektriker.

Mit freundlichem Gruß

Jan
Gustav Martini
2010-11-01 22:30:11 UTC
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Raw Message
Hallo,

danke für die Antworten!
Post by Jan Kandziora
Post by Gustav Martini
Nun ist mir aufgefallen, dass im Zählerkasten die Leitungen mit 63A
abgesichert sind.
Wirklich? Normal z.B. für ein Zweifamilienhaus wären 3x63A NH am
Hausanschlusskasten, 3x50A NH *vor* dem Zähler und 3x35A D oder D0 *hinter*
dem Zähler. Und dann würde 3x40A FI dazupassen. Falls du tatsächlich hinter
dem Zähler 3x63A haben solltest, kommt da hoffentlich auch ein entsprechend
dickes Kabel raus. Mindestens 6mm² je Ader wären dann schön, lieber 10mm²
je Ader.
Also es geht um eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Was ich sagen
kann ist, dass im Keller 100A NH-Sicherungen sind. Dann sind über dem
Stromzähler für die Wohnung drei 63A Schraubsicherungen. In meiner
Wohnung kommt ein 5x10mm^2 Kabel an, das in den FI führt. Solle also vom
Querschnitt ausreichen.

Wenn ich das also richtig verstehe, sollte es am einfachsten sein, die
Schraubsicherungen durch 40 A Sicherungen zu ersetzen. Ich will hier auf
Nummer sicher gehen, da ich die Wohnung vermieten möchte.

Darf man als Laie diese D-Sicherungen selbst wechseln?

Viel Grüße
Gustav
Jan Kandziora
2010-11-01 22:52:40 UTC
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Raw Message
Post by Gustav Martini
Wenn ich das also richtig verstehe, sollte es am einfachsten sein, die
Schraubsicherungen durch 40 A Sicherungen zu ersetzen. Ich will hier auf
Nummer sicher gehen, da ich die Wohnung vermieten möchte.
Darf man als Laie diese D-Sicherungen selbst wechseln?
Ja. Allerdings sollten auch die Gegenstücke im Sicherungshalter gegen solche
für 40A ausgewechselt werden, damit der nächste Laie da nicht wieder keck
63A-Sicherungen reinschrauben kann. Und das sollte dann wieder nur der
Fachmann machen.

Da ein Elektriker den nicht passenden FI gesetzt hat, kannst du ihn deshalb
auch nochmal auf seine Kosten antraben lassen. Ist ja'n Fachmann und so.

Mit freundlichem Gruß

Jan
Lutz Illigen
2010-11-02 02:52:16 UTC
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Raw Message
Post by Jan Kandziora
Da ein Elektriker den nicht passenden FI gesetzt hat, kannst
du ihn deshalb auch nochmal auf seine Kosten antraben lassen.
Yepp. Und last dir das Messprotokoll aushändigen wenn noch nicht
geschehen.

Lutz
Lutz Illigen
2010-11-02 02:52:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gustav Martini
Also es geht um eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Was
ich sagen kann ist, dass im Keller 100A NH-Sicherungen sind.
Dann sind über dem Stromzähler für die Wohnung drei 63A
Schraubsicherungen. In meiner Wohnung kommt ein 5x10mm^2
Kabel an, das in den FI führt. Solle also vom Querschnitt
ausreichen.
Sehe ich anders.
Post by Gustav Martini
Wenn ich das also richtig verstehe, sollte es am einfachsten
sein, die Schraubsicherungen durch 40 A Sicherungen zu
ersetzen.
Ja.

Lutz
Carsten Kreft
2010-11-02 17:23:24 UTC
Permalink
Raw Message
Also es geht um eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Was ich sagen kann
ist, dass im Keller 100A NH-Sicherungen sind. Dann sind über dem
Stromzähler für die Wohnung drei 63A Schraubsicherungen. In meiner Wohnung
kommt ein 5x10mm^2 Kabel an, das in den FI führt. Solle also vom
Querschnitt ausreichen.
Nun ja, wenn man sehr optimistisch rechnet.
10mm² NYM bei Verlegart "C" (ein- oder mehradrige Leitung auf einer Wand)
ist bei drei belasteten Adern und 30°C Umgebungstemperatur für 57A zu haben.
Bei Bündelung (deutlich) weniger.
Bei kälteren maximal vorkommenden Temperaturen (geringfügig) mehr.


http://www.helukabel.de/pdf/german/technik/X_023_Strombelastbarkeit_fuer_Verlegeart.pdf

Da für Steigleitungen 63A Belastbarkeit gefordert sind, kommt man da erst ab
16mm² hin.
Das ist der Mindestquerschnitt. Durch längere Wege, Verlegung in mit
Dämmaterial zugestopfen Schächten, Bündelung mit anderen Leitung, Verlegung
durch den Heizungskeller und und und _gerne_ auch mehr.
Wenn ich das also richtig verstehe, sollte es am einfachsten sein, die
Schraubsicherungen durch 40 A Sicherungen zu ersetzen.
Und Passhülsen einsetzen lassen!
"Mist, Sicherung im Keller ist durch. Aha, 40A. Die andern haben alle 63A.
Ach, schau mal die 63er passt ja auch bei mir, die nehm ich dann, die hält."
Ich will hier auf Nummer sicher gehen, da ich die Wohnung vermieten
möchte.
40A Sicherung plus Passhülse im Keller ist das billigste.
40A Sicherung im Sicherungskasten nachrüsten wäre das billigste, was dem
Mieter nicht zumuten würde, mal in den Keller laufen zu müssen.
Zwei FIs einbauen lassen, die dann jeweils nur maximal zwei 16A Automaten
pro Außenleiter versorgen, wäre TAB und VDE gerecht und mit der optimalen
Versorgungssicherheit verbunden.
63A FI-Schalter einbauen dürfte etwa die gleiche Preislage sein, aber bringt
eben komplett düstere Bude beim Auslösen.
Darf man als Laie diese D-Sicherungen selbst wechseln?
Ja, aber die Passhülsen setzt Du bitte nicht selber ein, im Sicherungssockel
unten drin wackeln nämlich die Elektronen schon ganz nervös in ihren
Kristallgittern, die wollen gerne in Deinen Finger.

Was Du noch wechseln könntest wäre Dein Elektriker, wenn der seinen Fehler
nicht wahr haben will und weiter ausweichend reagiert.
Lutz Illigen
2010-11-02 02:52:17 UTC
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Raw Message
Post by Jan Kandziora
Normal z.B. für ein Zweifamilienhaus wären 3x63A NH
am Hausanschlusskasten, 3x50A NH *vor* dem Zähler und 3x35A D
oder D0 *hinter* dem Zähler.
Nein, hinter dem Zähler ist Unsinn. Ausserdem gibt die TAB2007 vor
welche Sicherungen vor dem Zähler installiert werden müssen.
Post by Jan Kandziora
Und dann würde 3x40A FI dazupassen.
40 A 4polig.
Post by Jan Kandziora
Falls du tatsächlich hinter dem Zähler 3x63A
haben solltest, kommt da hoffentlich auch ein entsprechend
dickes Kabel raus. Mindestens 6mm² je Ader wären dann schön,
lieber 10mm² je Ader.
Auch das gibt die TAB vor.
Post by Jan Kandziora
Wenn das nicht gegeben ist, ist das Einbauen der passenden
Sicherungseinsätze und Sicherungen eine schöne Hausaufgabe für den
Elektriker.
Wenn nur geringe Belastung (wenige Stromkreise) hinter dem RCD dann
gehen auch 40 A.

Lutz
Jan Kandziora
2010-11-02 12:05:36 UTC
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Raw Message
Post by Lutz Illigen
Post by Jan Kandziora
Normal z.B. für ein Zweifamilienhaus wären 3x63A NH
am Hausanschlusskasten, 3x50A NH *vor* dem Zähler und 3x35A D
oder D0 *hinter* dem Zähler.
Nein, hinter dem Zähler ist Unsinn. Ausserdem gibt die TAB2007 vor
welche Sicherungen vor dem Zähler installiert werden müssen.
Die gängigen Verteiler-Zählerschränke haben unten NH und oben D0. Ich nehme
an, der Hintergrund ist der, bei einem Problem außerhalb des
Zählerschrankes erstmal die D0-Sicherungen auslösen zu lassen, weil dann
der Laie selbst die Sicherung wechseln kann. Und man muss die Plombe für
die Sicherungen vor dem Zähler nicht öffnen.

Kann aber sein, dass ich da nicht auf dem neuesten Stand bin.

Mit freundlichem Gruß

Jan
Harald Wilhelms
2010-11-02 13:16:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jan Kandziora
Und man muss die Plombe für
die Sicherungen vor dem Zähler nicht öffnen.
Hmm, darf ich eigentlich als Elektrofachkraft
ohne Konzession eine Plombe öffnen, wenn ich
das dem EVU melde? So schwierig ist das Aus-
wechseln einer NH-Sicherung ja nun auch nicht.
Gruss
Harald
horst-d.winzler
2010-11-02 14:17:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harald Wilhelms
Post by Jan Kandziora
Und man muss die Plombe für
die Sicherungen vor dem Zähler nicht öffnen.
Hmm, darf ich eigentlich als Elektrofachkraft
ohne Konzession eine Plombe öffnen, wenn ich
das dem EVU melde? So schwierig ist das Aus-
wechseln einer NH-Sicherung ja nun auch nicht.
Nein, außer das Haus brennt ab. Grundsätzlich vor solchen geplanten
Aktionen vorher das EVU anrufen. Die sagen dann was zu machen bzw zu
unterlassen ist.
--
tschüs
Alexander
2010-11-02 14:23:25 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harald Wilhelms
Post by Jan Kandziora
Und man muss die Plombe für
die Sicherungen vor dem Zähler nicht öffnen.
Hmm, darf ich eigentlich als Elektrofachkraft
ohne Konzession eine Plombe öffnen, wenn ich
das dem EVU melde? So schwierig ist das Aus-
wechseln einer NH-Sicherung ja nun auch nicht.
Wikipedia weiß hierzu folgendes:

"Unter Spannung dürfen NH-Sicherungseinsätze nur von einer
Elektrofachkraft mit geeigneter Schutzausrüstung ausgetauscht werden.
Die Schutzausrüstung umfasst mindestens einen Aufsteckgriff mit
Lederstulpe und einen Helm mit Gesichtsschutz."

Das sollte man nur tun, wenn man genau weiß, was man da tut.

Gruß,
Alexander
Ragnar Bartuska
2010-11-02 14:55:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander
Post by Harald Wilhelms
Post by Jan Kandziora
Und man muss die Plombe für
die Sicherungen vor dem Zähler nicht öffnen.
Hmm, darf ich eigentlich als Elektrofachkraft
ohne Konzession eine Plombe öffnen, wenn ich
das dem EVU melde? So schwierig ist das Aus-
wechseln einer NH-Sicherung ja nun auch nicht.
"Unter Spannung dürfen NH-Sicherungseinsätze nur von einer
Elektrofachkraft mit geeigneter Schutzausrüstung ausgetauscht werden.
Die Schutzausrüstung umfasst mindestens einen Aufsteckgriff mit
Lederstulpe und einen Helm mit Gesichtsschutz."
Das sollte man nur tun, wenn man genau weiß, was man da tut.
Wie sieht das dann eigentlich mit NH-Sicherungslasttrennschaltern aus?
Die sind ja doch recht solide gekapselt und das Trennen sogar
unterLast ist schon im Namen enthalten.
(Die Dinger sind hier in Wien massenhaft als Hausanschlußsicherungen
im Einsatz, daher meine Frage).

sg Ragnar
Harald Wilhelms
2010-11-02 16:09:25 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ragnar Bartuska
Post by Alexander
Post by Harald Wilhelms
Post by Jan Kandziora
Und man muss die Plombe für
die Sicherungen vor dem Zähler nicht öffnen.
Hmm, darf ich eigentlich als Elektrofachkraft
ohne Konzession eine Plombe öffnen, wenn ich
das dem EVU melde? So schwierig ist das Aus-
wechseln einer NH-Sicherung ja nun auch nicht.
"Unter Spannung dürfen NH-Sicherungseinsätze nur von einer
Elektrofachkraft mit geeigneter Schutzausrüstung ausgetauscht werden.
Die Schutzausrüstung umfasst mindestens einen Aufsteckgriff mit
Lederstulpe und einen Helm mit Gesichtsschutz."
Das sollte man nur tun, wenn man genau weiß, was man da tut.
Wie sieht das dann eigentlich mit NH-Sicherungslasttrennschaltern aus?
Die sind ja doch recht solide gekapselt und das Trennen sogar
unterLast ist schon im Namen enthalten.
(Die Dinger sind hier in Wien massenhaft als Hausanschlußsicherungen
im Einsatz, daher meine Frage).
sg Ragnar
In D habe ich bislang (in Wohnungsinstallationen) nur
die normalen Sicherungshalter gesehen, bei denen man
einen speziellen Handgriff zum Sicherungswechsel braucht.
Gruss
Harald
Harald Wilhelms
2010-11-02 16:06:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander
Post by Harald Wilhelms
Post by Jan Kandziora
Und man muss die Plombe für
die Sicherungen vor dem Zähler nicht öffnen.
Hmm, darf ich eigentlich als Elektrofachkraft
ohne Konzession eine Plombe öffnen, wenn ich
das dem EVU melde? So schwierig ist das Aus-
wechseln einer NH-Sicherung ja nun auch nicht.
"Unter Spannung dürfen NH-Sicherungseinsätze nur von einer
Elektrofachkraft mit geeigneter Schutzausrüstung ausgetauscht werden.
Die Schutzausrüstung umfasst mindestens einen Aufsteckgriff mit
Lederstulpe und einen Helm mit Gesichtsschutz."
Das sollte man nur tun, wenn man genau weiß, was man da tut.
Gruß,
Alexander
Ich weiss nicht, das erscheint mir doch etwas
übertrieben. Beim herausziehen der defekten
Sicherung (natürlich mit dem richtigen
NH-Werkzeug) kann ja erst einmal wenig
passieren. Beim reinstecken der neuen
sicherung würde ich vorher den Haupt-
Schalter/RCD hinter dem Zähler ausschalten,
sodas auch dann praktisch stromfrei
gesteckt würde.
Gruss
Harald
Carsten Kreft
2010-11-02 17:06:42 UTC
Permalink
Raw Message
"Harald Wilhelms" schrieb
Post by Harald Wilhelms
Post by Alexander
"Unter Spannung dürfen NH-Sicherungseinsätze nur von einer
Elektrofachkraft mit geeigneter Schutzausrüstung ausgetauscht werden.
Die Schutzausrüstung umfasst mindestens einen Aufsteckgriff mit
Lederstulpe und einen Helm mit Gesichtsschutz."
Das sollte man nur tun, wenn man genau weiß, was man da tut.
Gruß,
Alexander
Ich weiss nicht, das erscheint mir doch etwas
übertrieben. Beim herausziehen der defekten
Sicherung (natürlich mit dem richtigen
NH-Werkzeug) kann ja erst einmal wenig
passieren. Beim reinstecken der neuen
sicherung würde ich vorher den Haupt-
Schalter/RCD hinter dem Zähler ausschalten,
sodas auch dann praktisch stromfrei
gesteckt würde.
Natürlich geht das. Und wenn man mit dem Spannungsprüfer vorher noch misst,
ob man zwischen Zu- und Abgang einen nennenswerte Spannung hat, oder man den
abgeschalteten FI oder SH-Schalter direkt im Blick hat, dann sogar recht
gefahrlos.

Du weißt schon, warum die Laschen der NH SIcherungen oft verbogen sind?

(Handschuh vergessen - Kombizange genommen)

Nur leider gibt es dann doch immer mal Leute, die unter Last die Sicherung
einsetzen und sich wundern, warum es so hell um sie herum wird.
Alfred Weidlich
2010-11-02 22:44:10 UTC
Permalink
Raw Message
Ich habe eigentlich mehr Angst vor Leuten die versuchen NH unter Last zu
ziehen.
Carsten Kreft
2010-11-03 13:58:31 UTC
Permalink
Raw Message
"Alfred Weidlich" schrieb
Post by Alfred Weidlich
Ich habe eigentlich mehr Angst vor Leuten die versuchen NH unter Last zu
ziehen.
Hehe, das sollte klar sein...
Rolf Bombach
2010-11-29 21:29:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alfred Weidlich
Ich habe eigentlich mehr Angst vor Leuten die versuchen NH unter Last zu
ziehen.
Angst musst du auch vor Leuten haben, die einen Pressluftschlauch
abhängen. Basel, unterirdische Station Bruderholz. Dem Maler
war eine zugegebenermassen eher unscheinbare Pressluftleitung
beim Pinselquälen im Weg, da hat er sie kurzerhand abgeschraubt.
Daraufhin gingen in der Halle nebenan die 220kV Scherentrenner
unter Vollast auf.
--
mfg Rolf Bombach
Joerg Bradel
2010-12-04 22:17:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Rolf Bombach
Angst musst du auch vor Leuten haben, die einen Pressluftschlauch
abhängen. Basel, unterirdische Station Bruderholz. Dem Maler
war eine zugegebenermassen eher unscheinbare Pressluftleitung
beim Pinselquälen im Weg, da hat er sie kurzerhand abgeschraubt.
Daraufhin gingen in der Halle nebenan die 220kV Scherentrenner
unter Vollast auf.
Was habt ihr denn für komische Technik eingebaut?
Als wir noch mit Druckluft hantiert haben, gingen die Trenner
nur nach einem Input von 20atm auf, drucklos waren die verriegelt.
Gut, die Schalter waren kniffliger, die nahmen einem den Druckverlust
richtig übel.

Fragend...
Jörg
--
Signatur entlaufen...
Rolf Bombach
2010-12-14 21:23:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg Bradel
Post by Rolf Bombach
Angst musst du auch vor Leuten haben, die einen Pressluftschlauch
abhängen. Basel, unterirdische Station Bruderholz. Dem Maler
war eine zugegebenermassen eher unscheinbare Pressluftleitung
beim Pinselquälen im Weg, da hat er sie kurzerhand abgeschraubt.
Daraufhin gingen in der Halle nebenan die 220kV Scherentrenner
unter Vollast auf.
Was habt ihr denn für komische Technik eingebaut?
Als wir noch mit Druckluft hantiert haben, gingen die Trenner
nur nach einem Input von 20atm auf, drucklos waren die verriegelt.
Gut, die Schalter waren kniffliger, die nahmen einem den Druckverlust
richtig übel.
Fragend...
Gute Frage. Es war hier einer der grösseren E-Unfälle, aber eventuell
wurde die Pressemeldung irgendwie entstellt. Leider normal. Nach
spätestens zwei mal abschreiben ist der ursprüngliche Sachverhalt
kaum mehr zu erkennen. Mein damaliger Eggschperte ist leider aus-
gewandert und schlecht zu erreichen, der kannte prinzipiell alle
unschönen Details vieler CH-Elektrounfälle. Jeder hat so sein
Hobby ;-]
--
mfg Rolf Bombach
Tilo Strack
2010-11-02 19:50:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harald Wilhelms
Post by Alexander
Das sollte man nur tun, wenn man genau weiß, was man da tut.
Ich weiss nicht, das erscheint mir doch etwas
übertrieben. Beim herausziehen der defekten
Sicherung (natürlich mit dem richtigen
NH-Werkzeug) kann ja erst einmal wenig
passieren. Beim reinstecken der neuen
sicherung würde ich vorher den Haupt-
Schalter/RCD hinter dem Zähler ausschalten,
sodas auch dann praktisch stromfrei
gesteckt würde.
Genau so hatte ich jetzt ``wenn man weiss, was man da tut.''
verstanden. ;-)

tilo
Uwe Hercksen
2010-11-03 14:40:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harald Wilhelms
Ich weiss nicht, das erscheint mir doch etwas
übertrieben. Beim herausziehen der defekten
Sicherung (natürlich mit dem richtigen
NH-Werkzeug) kann ja erst einmal wenig
passieren. Beim reinstecken der neuen
sicherung würde ich vorher den Haupt-
Schalter/RCD hinter dem Zähler ausschalten,
sodas auch dann praktisch stromfrei
gesteckt würde.
Hallo,

anders sieht es aus wenn jemand eine intakte NH-Sicherung unter vollem
Strom zieht oder eine intakte Sicherung bei bestehendem satten
Kurzschluß einsetzt.

Bye
Clemens Schueller
2010-11-03 15:41:04 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Uwe Hercksen
anders sieht es aus wenn jemand eine intakte NH-Sicherung unter vollem
Strom zieht oder eine intakte Sicherung bei bestehendem satten
Kurzschluß einsetzt.
Wenn das einer macht, dann ist ihm eh nicht mehr zu helfen.



GreetinX, Clemens Schueller
Ralf . K u s m i e r z
2010-11-03 18:32:07 UTC
Permalink
Raw Message
X-No-Archive: Yes
Post by Clemens Schueller
Post by Uwe Hercksen
anders sieht es aus wenn jemand eine intakte NH-Sicherung unter vollem
Strom zieht oder eine intakte Sicherung bei bestehendem satten
Kurzschluß einsetzt.
Wenn das einer macht, dann ist ihm eh nicht mehr zu helfen.
Deshalb muß man es möglichst unterbinden.

(Ich frage mich gerade, ob "Einschalten auf Kurzschluß" eigentlich
wirklich so dramatisch wie "Ziehen unter Last" ist. Immerhin löscht
der Einsatz den Kurzschlußstrom sofort, im Gegensatz zum
Ausschaltbogen. Aber das wurde wahrscheinlich schon ausführlich
untersucht.)


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Carsten Kreft
2010-11-02 17:02:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jan Kandziora
Post by Lutz Illigen
Post by Jan Kandziora
Normal z.B. für ein Zweifamilienhaus wären 3x63A NH
am Hausanschlusskasten, 3x50A NH *vor* dem Zähler und 3x35A D
oder D0 *hinter* dem Zähler.
Nein, hinter dem Zähler ist Unsinn. Ausserdem gibt die TAB2007 vor
welche Sicherungen vor dem Zähler installiert werden müssen.
Die gängigen Verteiler-Zählerschränke haben unten NH und oben D0.
Das war mal.
Vor dem Zähler einer halbwegs neuen Anlage finden sich die selektiven
Hauptleitungsschutzschalter.
http://de.wikipedia.org/wiki/Selektiver_Leitungsschutzschalter

Somit sieht der für eine neue Anlage gängige Aufbau so aus:

NH 00 Sicherung am Hausanschluss
SH-Schalter vor jedem Zähler

Dann kann folgen D02 vor den einzelnen FIs oder auch nur ne
Hauptleitungsabzweigklemme für die 63A Steigleitung.

Mit 63A abgesichert auf nen 40A FI zu gehen, hinter dem pro Außenleiter vier
16A Automaten hängen, ist meines Wissens nach in Deutschland NICHT zulässig.
In Österreich schon mal gar nicht.
Lutz Illigen
2010-11-03 03:57:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jan Kandziora
Die gängigen Verteiler-Zählerschränke haben unten NH und oben
D0.
NH in bestehenden Anlagen, in neuen SLS.
Post by Jan Kandziora
Kann aber sein, dass ich da nicht auf dem neuesten Stand bin.
Ja.

Lutz
Martin Eckel
2010-11-03 15:15:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lutz Illigen
NH in bestehenden Anlagen, in neuen SLS.
Hier (WEMAG) wird noch NH eingebaut (zumindest vor einem Monat noch)...

Gruß,
Martin
Peter Thoms
2010-11-03 07:58:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lutz Illigen
Post by Jan Kandziora
Normal z.B. für ein Zweifamilienhaus wären 3x63A NH
am Hausanschlusskasten, 3x50A NH *vor* dem Zähler und 3x35A D
oder D0 *hinter* dem Zähler.
Nein, hinter dem Zähler ist Unsinn. Ausserdem gibt die TAB2007 vor
welche Sicherungen vor dem Zähler installiert werden müssen.
Post by Jan Kandziora
Und dann würde 3x40A FI dazupassen.
40 A 4polig.
Post by Jan Kandziora
Falls du tatsächlich hinter dem Zähler 3x63A
haben solltest, kommt da hoffentlich auch ein entsprechend
dickes Kabel raus. Mindestens 6mm² je Ader wären dann schön,
lieber 10mm² je Ader.
Auch das gibt die TAB vor.
Post by Jan Kandziora
Wenn das nicht gegeben ist, ist das Einbauen der passenden
Sicherungseinsätze und Sicherungen eine schöne Hausaufgabe für den
Elektriker.
Wenn nur geringe Belastung (wenige Stromkreise) hinter dem RCD dann
gehen auch 40 A.
Ich habe mal bei mir nachgeschaut:
Drei Drehstrom-FI 25A/30mA
Einer für eine Phase 25A/30mA
Der Hausanschluß ist mit NH00 von 63A abgesichert.

Nun das Komische: alle FI haben Kastenklemmen für 63A Leitungen.
Noch etwas: der ein Jahr alte einphasige FI hat ein Sicherungssymbol
aufgedruckt 63A/10000.

Was bedeutet "10000", ist das irgend eine Impulslast?


Peter
Harald Wilhelms
2010-11-03 08:23:45 UTC
Permalink
Raw Message
Nun das Komische: alle FI haben Kastenklemmen f r 63A Leitungen.
Noch etwas: der ein Jahr alte einphasige FI hat ein Sicherungssymbol
aufgedruckt 63A/10000.
Was bedeutet "10000", ist das irgend eine Impulslast?
Vermutlich der höchstzulässige
schaltbare Strom. Ab 10001A
darf der RCD beim schalten
in sich zusammenschmelzen.
:-)
Gruss
Harald
Peter Thoms
2010-11-04 14:25:43 UTC
Permalink
Raw Message
Am 03.11.2010 09:23, schrieb Harald Wilhelms:
[...]
Post by Harald Wilhelms
Vermutlich der höchstzulässige
schaltbare Strom. Ab 10001A
darf der RCD beim schalten
in sich zusammenschmelzen.
:-)
Ahja, 10kA Abschaltvermögen, vermutlich.
Auf den drei älteren FI steht 6000, das ist fürn Haushalt wohl auch ok.


Peter
Ralf . K u s m i e r z
2010-11-04 20:10:04 UTC
Permalink
Raw Message
X-No-Archive: Yes
Post by Peter Thoms
Post by Harald Wilhelms
Vermutlich der höchstzulässige
schaltbare Strom. Ab 10001A
darf der RCD beim schalten
in sich zusammenschmelzen.
:-)
Ahja, 10kA Abschaltvermögen, vermutlich.
Hast Du den Smilie übersehen?
Post by Peter Thoms
Auf den drei älteren FI steht 6000, das ist fürn Haushalt wohl auch ok.
Die 6 bzw. 10 kA sind die Kurzschlußstromtragfähigkeit, d. h. das
vorgelagerte Netz darf keinen höheren Kurzschlußstrom liefern können.
Abgeschaltet wird der natürlich vom Überstromschutzorgan. Etwas blöd
ist natürlich, daß ein satter Kurzschluß normalerweise auch mit einem
hohen Fehlerstrom verbunden ist, der das RCD triggert. Da sollte sich
das Überstromschutzorgan also schon ein wenig beeilen.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Robert Grimm
2010-11-03 18:12:03 UTC
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Post by Peter Thoms
Drei Drehstrom-FI 25A/30mA
Einer für eine Phase 25A/30mA
Der Hausanschluß ist mit NH00 von 63A abgesichert.
Nun das Komische: alle FI haben Kastenklemmen für 63A Leitungen.
Noch etwas: der ein Jahr alte einphasige FI hat ein Sicherungssymbol
aufgedruckt 63A/10000.
Was bedeutet "10000", ist das irgend eine Impulslast?
Peter
Trotz der Bezeichnung 25A/30mA scheint mir hier die 63A Vorsicherung korrekt
zu sein ...
Vielleicht hat ja der Threatstarter auch so ein "Sicherungssymbol mit 63A"
drauf ...
Ralf . K u s m i e r z
2010-11-03 18:33:33 UTC
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X-No-Archive: Yes
Post by Robert Grimm
Vielleicht hat ja der Threatstarter auch so ein "Sicherungssymbol mit 63A"
drauf ...
Sehr bedrohlich?


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Ragnar Bartuska
2010-11-03 22:58:45 UTC
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Post by Robert Grimm
Post by Peter Thoms
Drei Drehstrom-FI 25A/30mA
Einer f r eine Phase 25A/30mA
Der Hausanschlu ist mit NH00 von 63A abgesichert.
Nun das Komische: alle FI haben Kastenklemmen f r 63A Leitungen.
Noch etwas: der ein Jahr alte einphasige FI hat ein Sicherungssymbol
aufgedruckt 63A/10000.
Was bedeutet "10000", ist das irgend eine Impulslast?
Peter
Trotz der Bezeichnung 25A/30mA scheint mir hier die 63A Vorsicherung korrekt
zu sein ...
Vielleicht hat ja der Threatstarter auch so ein "Sicherungssymbol mit 63A"
drauf ...
Der aufgedruckte Wert bezieht sich bei allen mir bekannten FIs nur auf
den Kurzschlußschutz. Beispiel: ein FI 25A 2-polig mit aufgedrucktem
Wert 63A und zwei nachgeschalteten 10A-LSS darf mit maximal 63A
vorgesichert sein damit der Kurzschlußschutz noch gewährleistet ist
(er darf natürlich auch mit 25 oder 35A oder was auch immer <63A
vorgesichert sein). Für den Überlastschutz ist die dick gedruckte
Angabe interessant, also 25A.

In Österreich gelten wie Carsten schon erwähnt hat andere Regeln, hier
betrachtet man den aufgedruckten Wert als quasi "Grenzstrom" den der
FI maximal aushält und setzt den mit dem großen Prüfstrom der Vor-
bzw. Nachsicherung gleich statt mit deren Nennstrom wie in
Deutschland. Daher ist bei Schmelzsicherungen In>=16A gleich mal ein
Faktor 1,6 drin. Der im Beispiel genannte 25A-FI darf also maximal mit
16A belastet werden. Wenn der Überlastschutz über nachgeschaltete LSS
B/C sichergestellt wird ist der I2 "nur" 1,45*In, macht aber in der
Praxis keinen Unterschied ob ich den FI jetzt mit 16 oder 17,24A
belasten darf.
Von F&G (mittlerweile Moeller Austria) gab es mal sündhaft teure FIs
mit thermischem Überlastauslöser, ich nehme an die aktuell als "mit
Nennstrom vorsicherbar" verkauften sündteuren X-Typen sind das
Gleiche).
In der Schweiz darf man dafür einen Gleichzeitgkeitsfaktor annehmen...

sg Ragnar
Harald Wilhelms
2010-11-02 09:07:33 UTC
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Post by Gustav Martini
Hallo zusammen,
im Rahmen einer Renovierungsma nahme wurde mein Sicherungskasten
erneuert. Der Elektriker hat einen FI-Schalter eingebaut (40A / 30mA).
Nun ist mir aufgefallen, dass im Z hlerkasten die Leitungen mit 63A
abgesichert sind.
Wenn Du k e i n e n elektrischen Durchlauf-
Erhitzer hast, sollte die 40A-Ausführung reichen.
Mit Durchlauferhitzer würde ich auf 63A umrüsten
lassen.
Gruss
Harald
PS: Ich frage mich manchmal, warum die
63A-RCD soviel teurer sind. Der etwas
grössere Leitungsquerschnitt innerhalb
des RCD kanns ja wohl nicht sein...
bastian
2010-11-02 09:39:07 UTC
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Post by Harald Wilhelms
PS: Ich frage mich manchmal, warum die
63A-RCD soviel teurer sind. Der etwas
grössere Leitungsquerschnitt innerhalb
des RCD kanns ja wohl nicht sein...
Die paarDrahtstückchen werden es nicht sein.
Aber man baut deutlich kräftigere Schaltkontakte ein.
Dauerlast und Abschaltstrom und Kurzschlußstrom
können schon deutlich höher sein.

MfG
bastian
Ragnar Bartuska
2010-11-02 14:57:06 UTC
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Post by bastian
Post by Harald Wilhelms
PS: Ich frage mich manchmal, warum die
63A-RCD soviel teurer sind. Der etwas
grössere Leitungsquerschnitt innerhalb
des RCD kanns ja wohl nicht sein...
Die paarDrahtstückchen werden es nicht sein.
Aber man baut deutlich kräftigere Schaltkontakte ein.
Dauerlast und Abschaltstrom und Kurzschlußstrom
können schon deutlich höher sein.
Trotzdem kostet in GB ein FI 100/2/0,03 umgerechnet ungefähr 25
Euro... ein 80/2/0,03 20.

sg Ragnar
Martin Τrautmann
2010-11-02 16:28:18 UTC
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Post by Ragnar Bartuska
Trotzdem kostet in GB ein FI 100/2/0,03 umgerechnet ungefähr 25
Euro... ein 80/2/0,03 20.
GB verwendet 300 mA? Gibt's hier doch nur als Brandsicherung in der
Landwirtschaft. Ich habe gerade mal bei ebay.co.uk reingesehen - da sind
auch 100 mA-Typen sehr beliebt?

<http://cgi.ebay.co.uk/GE-RCD-100a-300mA-2-POLE-BRAND-NEW-Speedy-Electrics-/320608440983?pt=UK_BOI_CircuitBreakers_RL&hash=item4aa5c09297>


100 A / 300 mA für je £3.50 ist wohl nicht der Standard-Preis. Wofür
benutzt man die Dinger?

Dennoch scheinen die Dinger in UK massiv billiger zu sein, gerade auch
in den stärkeren Größen.

Schönen Gruß
Martin
Ragnar Bartuska
2010-11-03 23:02:47 UTC
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Raw Message
Post by Martin Τrautmann
 Trotzdem kostet in GB ein FI 100/2/0,03 umgerechnet ungefähr 25
 Euro... ein 80/2/0,03 20.
GB verwendet 300 mA? Gibt's hier doch nur als Brandsicherung in der
Landwirtschaft. Ich habe gerade mal bei ebay.co.uk reingesehen - da sind
auch 100 mA-Typen sehr beliebt?
<http://cgi.ebay.co.uk/GE-RCD-100a-300mA-2-POLE-BRAND-NEW-Speedy-Elect...>
100 A / 300 mA für je £3.50 ist wohl nicht der Standard-Preis. Wofür
benutzt man die Dinger?
Keine Ahnung, für Steckdosen sind AFAIK seit einiger Zeit 30mA
vorgeschrieben. In Altanlagen (TN-C-S oder gar TN-S mit separatem
Schutzleiter im Ortsverteilnetz) gibt es "natürlich" gar keine FIs. In
alten TT-Installationen findet man noch durchaus
Fehlerspannungsschutzschalte r(FU). Eventuell braucht man die 100 und
300mA für fix installierte Geräte in TT-Netzen, keine Ahnung.
Post by Martin Τrautmann
Dennoch scheinen die Dinger in UK massiv billiger zu sein, gerade auch
in den stärkeren Größen.
Absolut, leider gibt es dort nur 2-polige Typen.

sg Ragnar
Martin Τrautmann
2010-11-04 01:10:19 UTC
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Raw Message
Post by Ragnar Bartuska
Post by Martin Τrautmann
Dennoch scheinen die Dinger in UK massiv billiger zu sein, gerade auch
in den stärkeren Größen.
Absolut, leider gibt es dort nur 2-polige Typen.
Du meinst,
<http://shop.ebay.co.uk/i.html?_nkw=%28rcd*%2Crcbo%29+%2830ma%2C30%2C0.03%29+4&_sacat=09&_osacat=0&_trksid=p3286.c0.m270.l1313>
wird nicht für UK angeboten?

Die 4poligen sind nicht so dramatisch billiger wie in D, aber £29.99 für
280523898661 ist noch immer ein guter Preis.

Was sind das für Dinger mit fest angeschlossenen Drähten, die nur einen
Sicherungsplatz breit sind? z.B. 270621250507 "SQUARE D SQOR 32 AMP 30
ma RCBO RCD MCB 132B03 BS 61009"? Ein RCBO ist gleichzeitig Sicherung
und RCD, was macht der zusätzliche Kabelanschluss? Ist das der N selbst
oder eine Auslösung für den N-Trenner?

Schönen Gruß
Martin
Ragnar Bartuska
2010-11-04 11:09:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Τrautmann
Post by Martin Τrautmann
Dennoch scheinen die Dinger in UK massiv billiger zu sein, gerade auch
in den stärkeren Größen.
 Absolut, leider gibt es dort nur 2-polige Typen.
Du meinst,
<http://shop.ebay.co.uk/i.html?_nkw=%28rcd*%2Crcbo%29+%2830ma%2C30%2C0...>
wird nicht für UK angeboten?
Die 4poligen sind nicht so dramatisch billiger wie in D, aber £29.99 für
280523898661 ist noch immer ein guter Preis.
Stimmt.
Drehstrom gibt es in UK nur in der Industrie, in Haushalten ist er
allerstrengstens verpönt (man hat Angst es würden andauernd Leute
zwischen zwei Außenleitern landen und 400V-Schläge kassieren), deshalb
die 80- und 100A-Wechselstrom-Hauszuleitungen.

Das größte Problem bei UK-Kauf dürfte sein, daß die meisten Geräte
dort von hier weitgehend unbekannten Herstellern stammen und leicht
nicht mit anderen LSS verschienungskompatibel sein können. Abgesehen
davon weiß man in der Bucht nie, ob man nicht gerade Chinaböller ohne
Auslösemechanismus angedreht kriegt (bei FIs kann man das wenigstens
noch testen, im Gegensatz zu LSS).
Post by Martin Τrautmann
Was sind das für Dinger mit fest angeschlossenen Drähten, die nur einen
Sicherungsplatz breit sind? z.B. 270621250507 "SQUARE D SQOR 32 AMP 30
ma RCBO RCD MCB 132B03 BS 61009"? Ein RCBO ist gleichzeitig Sicherung
und RCD, was macht der zusätzliche Kabelanschluss? Ist das der N selbst
oder eine Auslösung für den N-Trenner?
Um ehrlich zu sein: absolut keine Ahnung! Mein Tip wäre, daß es sich
um einen N handelt, der ist aber für den dargestellten 32A-FI/LS
eindeutig reichlich schwach.

sg Ragnar
Alexander
2010-11-04 15:13:53 UTC
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Raw Message
[...] Abgesehen
davon weiß man in der Bucht nie, ob man nicht gerade Chinaböller ohne
Auslösemechanismus angedreht kriegt (bei FIs kann man das wenigstens
noch testen, im Gegensatz zu LSS).
der Elektriker, der vor 35 Jahren die Unterverteilung verdrahtet hat,
hat wohl jeden einzelnen LSS mit einem satten Kurzschluss "geprüft".
An sämtlichen Abgangsklemmen der LSS sind Schmauchspuren zu sehen.

Gruß,
Alexander
Carsten Kreft
2010-11-04 15:31:31 UTC
Permalink
Raw Message
[...] Abgesehen
davon weiß man in der Bucht nie, ob man nicht gerade Chinaböller ohne
Auslösemechanismus angedreht kriegt (bei FIs kann man das wenigstens
noch testen, im Gegensatz zu LSS).
der Elektriker, der vor 35 Jahren die Unterverteilung verdrahtet hat, hat
wohl jeden einzelnen LSS mit einem satten Kurzschluss "geprüft".
An sämtlichen Abgangsklemmen der LSS sind Schmauchspuren zu sehen.
Sowas passiert gelegentlich versehentlich.
Dass jemand tatsächlich absichtlich x-mal satte Kurzschlüsse produziert,
kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Zur Prüfung???
Und wenn die Prüfung "negativ" ist, dann hat man einen halben Meter
verdampfendes Kupfer in der Hand?

Gelegentlich sah ich schon in chaotischen Altanlagen im provozierten
Kurzschluss an der Steckdose die einzige Möglichkeit, diesen Stromkreis
abzuschalten.
Da hat man aber auch die Impedanz der Steckdosenzuleitung dann noch als
Freund.
Die Steckdose, in der man den Kurzschlussstecker reingepackt hat, kommt
danach natürlich auf den Schrott.
Alexander
2010-11-04 15:58:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Carsten Kreft
[...] Abgesehen
davon weiß man in der Bucht nie, ob man nicht gerade Chinaböller ohne
Auslösemechanismus angedreht kriegt (bei FIs kann man das wenigstens
noch testen, im Gegensatz zu LSS).
der Elektriker, der vor 35 Jahren die Unterverteilung verdrahtet hat, hat
wohl jeden einzelnen LSS mit einem satten Kurzschluss "geprüft".
An sämtlichen Abgangsklemmen der LSS sind Schmauchspuren zu sehen.
Sowas passiert gelegentlich versehentlich.
Dass jemand tatsächlich absichtlich x-mal satte Kurzschlüsse produziert,
kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Zur Prüfung???
Und wenn die Prüfung "negativ" ist, dann hat man einen halben Meter
verdampfendes Kupfer in der Hand?
ich habe so etwas auch nur einmal gesehen. Das waren noch die alten LSS
mit den offen liegenden Schrauben. Auf *jeder* abgangsseitigen Schraube
war mittig eine fette Brandmarke mit schwarzen Spuren rundherum zu
sehen. Aus Versehen kann das eigentlich nicht passieren. Der Sinn der
Übung erschließt sich mir jedenfalls nicht. Ob der auch
Schmelzsicherungen so geprüft hat?
Post by Carsten Kreft
Gelegentlich sah ich schon in chaotischen Altanlagen im provozierten
Kurzschluss an der Steckdose die einzige Möglichkeit, diesen Stromkreis
abzuschalten.
So eine Altanlage habe ich auch mal gesehen. Alle Schraubsicherungen
rausgedreht und das Flurlicht war immer noch an, da es vor dem Zähler
abgegriffen wurde :-) Da wäre die Sache mit dem absichtlichen
Kurzschluss böse ausgegangen.

Gruß,
Alexander
Volker Gringmuth
2010-11-04 17:53:08 UTC
Permalink
Raw Message
Ob der auch Schmelzsicherungen so geprüft hat?
„Gehen alle, Meister!“ – „Schön, aber warum ist hier kein Strom drauf?“


vG
--
"Die Merkel steht dann da, so wie sie dann immer da so steht, und dann
guckt sie so, nicht wahr, versucht der Krise ein Gesicht zu geben, und ich
denke immer: Die ist genauso gespannt, was sie gleich sagen wird, wie
ich!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
horst-d.winzler
2010-11-04 17:00:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Carsten Kreft
Gelegentlich sah ich schon in chaotischen Altanlagen im provozierten
Kurzschluss an der Steckdose die einzige Möglichkeit, diesen Stromkreis
abzuschalten.
Der bekannte Fuse-Destroyer. Bisweilen die einzige Maßnahme um einen
Stromkreis sicher zu lokalisieren und ihn gegen Wiedereinschaltens zu
sichern. ;-)
--
tschüs
Uwe Hercksen
2010-11-04 17:14:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by horst-d.winzler
Der bekannte Fuse-Destroyer. Bisweilen die einzige Maßnahme um einen
Stromkreis sicher zu lokalisieren und ihn gegen Wiedereinschaltens zu
sichern. ;-)
Hallo,

wenn man denn sicher sein kann das dieser Stromkreis über eine
funktionsfähige Sicherung verfügt die auch selektiv und schnell
abschaltet. Wenn man bei dieser Maßnahme feststellt das offenbar keine
Sicherung schnell abschaltet und Steckdose und Kurzschlußstecker schon
zu qualmen anfangen braucht man schnell einen guten Plan B.

Bye
horst-d.winzler
2010-11-04 18:35:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gustav Martini
Post by horst-d.winzler
Der bekannte Fuse-Destroyer. Bisweilen die einzige Maßnahme um einen
Stromkreis sicher zu lokalisieren und ihn gegen Wiedereinschaltens zu
sichern. ;-)
Hallo,
wenn man denn sicher sein kann das dieser Stromkreis über eine
funktionsfähige Sicherung verfügt die auch selektiv und schnell
abschaltet. Wenn man bei dieser Maßnahme feststellt das offenbar keine
Sicherung schnell abschaltet und Steckdose und Kurzschlußstecker schon
zu qualmen anfangen braucht man schnell einen guten Plan B.
Bye
Wenn man darauf gefaßt ist, hat Elektriker für 1,5mm² Installationen
2,5mm² Destroyer "vorrätig". Empfehle trotzdem diese Dinger mit einer
isolierten Zange handzuhaben.
--
tschüs
Harald Wilhelms
2010-11-03 13:52:17 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ragnar Bartuska
Post by bastian
Post by Harald Wilhelms
PS: Ich frage mich manchmal, warum die
63A-RCD soviel teurer sind. Der etwas
grössere Leitungsquerschnitt innerhalb
des RCD kanns ja wohl nicht sein...
Die paarDrahtstückchen werden es nicht sein.
Aber man baut deutlich kräftigere Schaltkontakte ein.
Dauerlast und Abschaltstrom und Kurzschlußstrom
können schon deutlich höher sein.
Trotzdem kostet in GB ein FI 100/2/0,03 umgerechnet ungefähr 25
Euro... ein 80/2/0,03 20.
sg Ragnar
Hmm, dürfte man solche RCDs eigentlich auch in
deutschen Zählertafeln verbauen? Bislang habe
ich mir den Einbau mehrerer RCDs nämlich aus
Kostengründen versagt...
Gruss
Harald
Martin Τrautmann
2010-11-03 13:59:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harald Wilhelms
Post by Ragnar Bartuska
Trotzdem kostet in GB ein FI 100/2/0,03 umgerechnet ungefähr 25
Euro... ein 80/2/0,03 20.
Hmm, dürfte man solche RCDs eigentlich auch in
deutschen Zählertafeln verbauen? Bislang habe
ich mir den Einbau mehrerer RCDs nämlich aus
Kostengründen versagt...
Fehlendes VDE-Prüfzeichen könnte stören,
umgekehrt sollte die Markttransparenz in der EU das aber erlauben.

Ist
<http://cgi.ebay.de/1-St-Schiele-FI-Schalter-4-polig-25-A-30-mA-/150512309976?pt=Bauteile&hash=item230b3b96d8>
dir wirklich noch zu teuer?

Schönen Gruß
Martin
Carsten Kreft
2010-11-02 16:55:35 UTC
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Post by Gustav Martini
Damit ist doch theoretisch möglich, dass mehr als der auf dem
FI-Schalter angegebene Nennstrom von 40 A durch den FI fließen?
Das ist auch praktisch möglich.
Post by Gustav Martini
Geht man davon aus, dass gleichzeitig nicht alle Stromkreise mit volle
Last ziehen?
Man ist wohl einfach mal davon ausgegangen. Man durfte es aber nicht.
"Gleichzeitigkeitsfaktoren" durfte man meines Wissens früher mal bei der
Strombelastbarkeit von FIs berücksichtigen, aber dem ist nicht mehr so.
Post by Gustav Martini
Ist diese Installation also so noch vorschriftsmäßig?
Klares nein.
Nach VDE muss ein FI-Schalter mit 63A Nennstrom rein, oder ne 40A
Vorsicherung vor dem FI.

Nach TAB (Vorgaben der Netzbetreiber) darf die Auslösung einer
Schutzvorrichtung (FI, Sicherung, nicht aber der sogenannte SH-Schalter)
nicht zum Ausfall der gesamten Spannungsversorgung im Haushalt führen. Oder
praxisnah vereinfacht: Es müssen zwei FIs eingebaut werden.
Post by Gustav Martini
Der Elektriker konnte/wollte mir auf meinen Frage keine vernünftige
Antwort geben.
Kein Wunder - Du hast ihn auf frischer Tat ertappt!

(Interessant, dass mal der Laie mehr Fachwissen zeigt als der Fachmann.)
((Ja, der 63A FI kostet erheblich mehr als der 40A Typ))
Lutz Illigen
2010-11-03 03:57:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Carsten Kreft
Nach TAB (Vorgaben der Netzbetreiber) darf die Auslösung
einer Schutzvorrichtung (FI, Sicherung, nicht aber der
sogenannte SH-Schalter) nicht zum Ausfall der gesamten
Spannungsversorgung im Haushalt führen. Oder praxisnah
vereinfacht: Es müssen zwei FIs eingebaut werden.
AFAIK steht das in der DIN an die sich aber niemand halten muss.

Lutz
Carsten Kreft
2010-11-03 14:04:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lutz Illigen
Post by Carsten Kreft
Nach TAB (Vorgaben der Netzbetreiber) darf die Auslösung
einer Schutzvorrichtung (FI, Sicherung, nicht aber der
sogenannte SH-Schalter) nicht zum Ausfall der gesamten
Spannungsversorgung im Haushalt führen. Oder praxisnah
vereinfacht: Es müssen zwei FIs eingebaut werden.
AFAIK steht das in der DIN an die sich aber niemand halten muss.
Ne, hier der Wortlaut der TAB2007 (dankenswerterweise von vde.com KOSTENLOS
zur Verfügung gestellt unter
http://www.vde.com/de/fnn/dokumente/documents/tab_2007_bundesmusterwortlaut_juli2007.pdf):

Punkt 8 - Stromkreisverteiler

"....
(4) Bei Aufteilung von Stromkreisen ist die Zuordnung von Anschlussstellen
für Verbrauchsgeräte

zu einem Stromkreis so vorzunehmen, dass durch das automatische Abschalten
der

diesem Stromkreis zugeordneten Schutzeinrichtung (z. B.
Leitungsschutzschalter, Fehlerstrom-

Schutzschalter) im Fehlerfall oder bei notwendiger manueller Abschaltung nur
ein Teil

der Kundenanlage abgeschaltet wird. Hiermit wird die größtmögliche
Verfügbarkeit der elektrischen

Anlage für den Anschlussnutzer erreicht."

Ich meine, dass es auch eine Version gibt, wo hier noch auadrücklich der
SH-Schalter ausgenommen ist.

Und für die TAB Einhaltung unterschreibt ja der Installateur beim
Inbetriebsetzungs-Antrag.
Bunyip
2017-08-12 19:18:10 UTC
Permalink
Raw Message
replying to Gustav Martini, Bunyip wrote:
Elektriker wechseln!
Für den 40er sind Spitzenströme bis 500A zulässig, aber bei einer Dauerlast
über 40A wird er warm und kann kleben bleiben anstatt auszulösen.

--
for full context, visit http://www.polytechforum.com/elektrotechnik/fi-schalter-nennstrom-67908-.htm
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